Hal­ten Sie in Ihrem per­sön­li­chen Glau­bens­le­ben auch “Stil­le Zeit”? Ich bin damit auf­ge­wach­sen und dach­te lan­ge Zeit, dies sei ein­fach die Wei­se, wie alle Chris­ten ihre per­sön­li­che Fröm­mig­keit leben. Aber weit gefehlt. Die “Stil­le Zeit” ist eine recht moder­ne Wei­ter­ent­wick­lung einer sehr alten christ­li­chen Fröm­mig­keits­tra­di­ti­on. Und auch heu­te gibt es jede Men­ge Chris­ten, die eine

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Der christ­li­che Glau­be ist schon immer untrenn­bar mit der Kir­che ver­bun­den. Die Kir­chen­vä­ter, wie Cypri­an von Kar­tha­go fan­den dafür sogar recht dras­ti­sche Wor­te: „Extra eccle­si­am salus non est“ (Außer­halb der Kir­che gibt es kein Heil). Ähn­lich auch Johan­nes Cal­vin: „Wer also Gott zum Vater hat, der muss auch die Kir­che zur Mut­ter haben“. Immer gehö­ren

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In die­ser kur­zen Serie bin ich der Fra­ge nach dem Wie der christ­li­chen Lebens­ver­än­de­rung nach­ge­gan­gen. Zunächst in einer his­to­ri­schen Betrach­tung der ver­schie­de­nen Denk­we­ge und anschlie­ßend in der Erwä­gung von Bibel­text und Theo­lo­gie. Ins­ge­samt – so scheint es – gibt es also zwei gro­ße gegen­sätz­li­che Posi­tio­nen. Und ich muss mich für eine ent­schei­den. Aber ist das so?

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Im vor­an­ge­gan­ge­nen Arti­kel habe ich die gro­ßen Denk­li­ni­en der Kir­chen­ge­schich­te in der Fra­ge nach Tugend und Hei­li­gung nach­voll­zo­gen. Der Ein­fach­heit hal­ber nen­ne ich sie “aris­to­te­lisch” und “refor­ma­to­risch”. Bei­de Tra­di­tio­nen haben ihre eige­nen Begrün­dun­gen, die man ernst neh­men muss. Mir geht es aber in die­sem Arti­kel nicht dar­um, die­se im ein­zel­nen nach­zu­voll­zie­hen – das wäre Auf­ga­be

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Das Evan­ge­li­um hat lebens­ver­än­dern­de Kraft. Das ist brei­ter christ­li­cher Kon­sens. Aber wie kommt die­se Ver­än­de­rung im Leben und Wesen eines Men­schen zustan­de? Schon seit Beginn der christ­li­chen Kir­che treibt die­se Fra­ge Chris­ten aller Genera­tio­nen immer wie­der um. Denn hier kommt die Theo­lo­gie sprich­wört­lich auf die Stra­ße. Hier wird sie kon­kret, leb­bar und sicht­bar. Auch für

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Ich ver­wen­de die Bibli­sche Dog­ma­tik von Way­ne Gru­dem bereits eini­ge Jah­re mit Gewinn und bin froh, dass sie nun auch in elek­tro­ni­scher Form in Logos zur Ver­fü­gung steht. Sie ist ein wert­vol­les Werk für den pri­va­ten Gebrauch, den Gemein­de­dienst und die aka­de­mi­sche Arbeit, auf das ich immer wie­der ger­ne zurück­grei­fe. Die Aus­rich­tung die­ser Dog­ma­tik Eine

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