Syntaxsuche, Teil 1: Syntaxanalyse mit dem Cascadia-System

Von peterstreitenberger

Cascadia Syntax, Syntax-Suche, Tipps, Werkzeuge

Die Syn­tax­su­che ist eine der mäch­tigs­ten und kom­ple­xes­ten Funk­tio­nen von Logos. Wer sie ver­ste­hen will, muss sich zuerst mit ihrem Unter­bau befas­sen – der Cas­ca­dia-Syn­ta­x­aus­zeich­nung. Um die Syn­tax­su­che zu beherr­schen, muss man also zunächst die Bau­stei­ne der Syn­tax ver­ste­hen. Per­len war­ten auf alle, die sich von etwas Gram­ma­tik-Theo­rie nicht abschre­cken lassen!

1. Darum sollten sich fortgeschrittene Bibelleser mit Syntaxanalyse befassen

Wer hoch­wer­ti­ge Bibel­soft­ware wie Logos benutzt, tut das ver­mut­lich aus dem Inter­es­se, die bibli­schen Tex­te genau zu ver­ste­hen. Dazu gibt es Wör­ter­bü­cher, Nach­schla­ge­wer­ke, Kom­men­ta­re und Gram­ma­ti­ken. All das sind wich­ti­ge Hilfs­mit­tel, die aber oft nur bis zu einem gewis­sen Grad behilf­lich sind. In vie­len Fäl­len muss man selbst ran, den Text sel­ber analysieren.

Frei­schwim­mend kommt man aber schnell an sei­ne Gren­zen: Wenn einem die Struk­tur eines Sat­zes unklar ist, man also die Satz­art nicht erkennt oder Haupt- und Neben­satz nicht unter­schei­den kann. Oder wenn man die Tei­le des Sat­zes nicht alle treff­si­cher bestim­men kann, dann ergibt sich kein hin­rei­chen­des Gesamt­bild und der Satz bleibt unklar.

Um das Pro­blem zu behe­ben, emp­fiehlt sich die Beschäf­ti­gung mit dem Cas­ca­dia-Sys­tem. Es liegt für jeden Satz im grie­chi­schen Neu­en Tes­ta­ment eine umfäng­li­che gram­ma­ti­sche Ana­ly­se vor: Vom kleins­ten Ele­ment, wie Aus­sa­gen über den Nume­rus eines Wor­tes (ist es Ein­zahl oder Mehr­zahl) bis zur Satz­art. Dazwi­schen sind alle Ebe­nen und Details umfas­send beschrie­ben. Somit ist es mög­lich, jeden Satz für sich in allen Details zu ver­ste­hen und dann ins­ge­samt rich­tig zu deu­ten. Das ist der ers­te Grund, war­um das Cas­ca­dia-Sys­tem oft eine schnel­le Hil­fe und einen umfas­sen­den Über­blick geben kann.

Dar­über hin­aus bie­tet Logos an, die Daten­bank mit Hil­fe der Syn­tax­su­che nach allen Fea­tures und Details des Cas­ca­dia-Sys­tems hin auch selbst abzu­su­chen. War­um ist das wich­tig? Wenn ein Leser einen bestimm­ten Satz ver­ste­hen will und an Gren­zen stößt, kann man durch ana­lo­ge Sät­ze Rück­schlüs­se zie­hen, um den Aus­gangs­satz kla­rer zu ver­ste­hen, d.h. man betrach­tet den Satz, stellt sich Fra­gen und bekommt Ant­wor­ten, wenn man Sät­ze mit glei­cher oder ähn­li­cher Struk­tur sucht und dann Ana­lo­gie­schlüs­se zie­hen kann. D.h. man sucht nach ähn­li­chen Sät­zen und klärt damit Fra­gen für den Aus­gangs­satz. Das geht mit Syn­tax­su­chen nach syn­tak­ti­schen Parallelstellen.

Will man einen Satz rich­tig ver­ste­hen und über­set­zen und sucht danach, wie das in ana­lo­gen Fäl­len gemacht wur­de, ana­ly­siert man erst die Struk­tur des Aus­gangs­ver­ses und sucht in Logos nach Par­al­lel­stel­len und zieht dar­aus Schlüs­se für den Vers.

Die Schlüssel von Tod und Hades: Problem und Lösung in einem konkreten Beispielfall

Sind Sie noch bei mir? Gut! Es wird Zeit, kon­kret zu werden.

In Offen­ba­rung 1,18 liest man in einer deut­schen Über­set­zung von den “Schlüs­seln des Todes und des Hades”. Man stellt sich als Leser ggf. die Fra­ge: Sind das meh­re­re Schlüs­sel für bei­de Berei­che zusam­men (d.h. Tod und Hades gehö­ren zusam­men und es gibt meh­re­re Schlüs­sel dafür) oder han­delt es sich um zwei, d.h. um einen Schlüs­sel für den Tod und einen ande­ren für den Hades. Eine drit­te Deu­tung wäre, es könn­te meh­re­re Schlüs­sel für den Tod und meh­re­re für den Hades geben.

Um der Fra­ge eine Ant­wort zu geben, ruft man den grie­chi­schen Satz auf und erkennt das Objekt, das von Inter­es­se ist: τὰς κλεῖς τοῦ θανάτου καὶ τοῦ ᾍδου.

Wenn man das Prin­zip der Struk­tur anhand der Anga­ben in Cas­ca­dia erkannt hat, kann man ana­lo­ge Struk­tu­ren in einer Syn­tax­su­che nach­mo­del­lie­ren. Daher ist der ers­te Schritt die Ana­ly­se des Aus­drucks, den man genau­er ver­ste­hen will:

image00

Wir kom­men im wei­te­ren Ver­lauf auf die genaue Erklä­rung all die­ser Informationen.

Dar­auf model­liert man eine Suche nach exakt die­ser Struk­tur (Bild unten ist nur ein Aus­schnitt). Wie Syn­tax­su­chen die­ser Art oder ganz all­ge­mein auf­ge­baut wer­den kön­nen, ist The­ma des zwei­ten Teils die­ser Abhandlung: image10

Wenn man dann die Suche durch­lau­fen lässt, erhält man fol­gen­de Treffer:

Lukas 12,56; Römer 2,4; Römer 2,20; Römer 15,5; 1. Korin­ther 13,1; Ephe­ser 2,3; Offen­ba­rung 1,18; Offen­ba­rung 22,3.

image12Ein wich­ti­ges Indiz, dass die Syn­tax­su­che tat­säch­lich ana­lo­ge Fäl­le anzeigt, ist, dass der Aus­gangs­vers mit in der Tref­fer­lis­te erscheint. Das ist hier der Fall, sonst müss­te man Feh­ler in der Suche eliminieren.

Nun kann man sich die ana­lo­gen Fäl­le anschau­en, z.B. 1. Kor 13,1:

An die­sem Bei­spiel erkennt man Spra­chen bzw. Zun­gen als Plu­ral (wie im Aus­gangs­vers) und es ist klar, dass es zwei ver­schie­de­ne Spra­chen sind. Die bei­den Spra­chen sind zudem nicht iden­tisch. Im Zwei­fels­fall soll­ten wei­te­re Par­al­lel­ver­se das bewei­sen können.

Somit zeich­net sich fol­gen­des Mus­ter ab: Wenn in die­sem Aus­druck das Kopf­no­men (wie “Schlüs­sel” oder “Spra­chen”) in der Mehr­zahl steht, haben wir für jedes ein­zel­ne Ele­ment ein eige­nes Kopf­no­men (z.B. eine Spra­che der Engel und eine der Men­schen etc.). Es ist dabei anzu­neh­men, dass es nicht jeweils meh­re­re Spra­chen sind, da Pau­lus nur in einer reden kann und nicht an ver­schie­de­ne Anläs­se zu den­ken scheint, wo er Spra­che A, B und C gebrau­chen wür­de. Zudem ist es unbe­wie­sen, dass es bei Engeln meh­re­re Spra­chen gibt. Somit wird eine Spra­che für Engel und eine für Men­schen unter­schie­den. Des­halb gebraucht Pau­lus den Plu­ral “Spra­chen”. Es han­delt sich in Offen­ba­rung 1,13 also um einen eige­nen Schlüs­sel für den Tod und einen wei­te­ren für den Hades, also zwei Schlüssel.

Die Gegen­pro­be stimmt auch, wie Offen­ba­rung 22,3 zeigt. Hier ist das Kopf­no­men “Thron” in der Ein­zahl und dar­aus kann man schlie­ßen, dass es für bei­de Ele­men­te (Gott, Lamm) nur einen Thron gibt:

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Wei­te­re Par­al­lel­stel­len wie Offen­ba­rung 3,21 bele­gen, dass der Herr Jesus und Gott auf ein und dem­sel­ben Thron sit­zen. Somit konn­te die Fra­ge durch Syn­tax­su­chen nach Par­al­lel­stel­len und Ver­glei­che damit geklärt wer­den: Es sind in Offen­ba­rung zwei Schlüssel.

Nach die­ser Metho­de las­sen sich vie­le offe­ne Fra­gen beantworten.

2. Die Möglichkeiten des Cascadia-Systems

Grie­chi­sche Sät­ze auf allen Ebe­nen rich­tig ver­ste­hen? Von der Detail­ana­ly­se auf Wort­ebe­ne bis zur Ana­ly­se der Satz­art: Im Cas­ca­dia-Sys­tem ist dies mög­lich. Dazu sind ein paar grund­le­gen­de Prin­zi­pi­en zu beach­ten, damit man den größt­mög­li­chen Nut­zen aus die­ser her­vor­ra­gen­den Ana­ly­se­ar­beit zie­hen kann. Wie erklä­ren sich z.B. die bereit­ge­stell­ten Stem­mas (d.h. die Dia­gram­me) der Sät­ze? Und wie kann man erfolg­reich eige­ne Syn­tax­su­chen mit dem Cas­ca­dia-Sys­tem durchführen?

Es emp­fiehlt sich zunächst, sich mit die­sem Sys­tem bekannt zu machen, bevor man weni­ger intui­ti­ve Daten­ban­ken (z.B. die von Open Text) anwen­det, die auch ihre Berech­ti­gung haben, nur eher für spe­zi­el­le­re Fra­gen zu ver­wen­den sind. Mit Cas­ca­dia hat man eine umfas­sen­de Ana­ly­se jedes Sat­zes im Neu­en Tes­ta­ment. In die­sem ers­ten Teil wer­den Grund­sät­ze zum Ver­ständ­nis der Cas­ca­dia-Stem­mas vorgestellt.

Zur Arbeit damit emp­fiehlt sich, ein mög­lichst gro­ßes Fens­ter in Logos zu öff­nen und die Daten­bank “Cas­ca­dia Syn­tax Graphs of the New Tes­ta­ment: SBL Edi­ti­on” (erhält­lich ab Logos 6 Sil­ber und auf­wärts) auf­zu­ru­fen, dann die gewünsch­te Bibel­stel­le in der Such­mas­ke eingeben.

Um mei­nen Aus­füh­run­gen opti­mal fol­gen zu kön­nen, emp­feh­le ich, dass Sie Logos öff­nen und die von mir beschrie­be­nen Schrit­te beim Lesen selbst nachvollziehen.

Für 1. Johan­nes 2,2 erscheint etwa fol­gen­der Graph bzw. die­ses Stemma:

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3. Überblick über die hierarchischen Ebenen der Stemmas

3.1 Unterste Analyseebene

Das ange­zeig­te Stem­ma kann man auf allen Ebe­nen inter­es­sant fin­den. Geht man von rechts nach links, dann erkennt man erst die eng­li­sche Über­set­zung der grie­chi­schen Wör­ter links dane­ben. Mit der unters­ten Ana­ly­se­e­be­ne mei­ne ich jedes ein­zel­ne Wort aus dem Urtext, wie es in dem Dia­gramm zu sehen ist. Die Wör­ter bil­den sozu­sa­gen die Äste und Zwei­ge eines Bau­mes, und wenn man mit der Maus über ein ein­zel­nes Wort fährt, erhält man die genaue mor­pho­lo­gi­sche Information.

Für das ers­te Wort in 1. Johan­nes 2,2 erfolgt so erst die Anga­be der Wort­art, hier die Kon­junk­ti­on „und” (d.h. ein Ver­knüp­fungs­wort, das auf allen Ebe­nen funk­tio­niert, z.B. “Peter und Paul” oder “Es flo­gen grü­ne und blaue Luft­bal­lo­ne” oder “Ich ging in die Stadt und aß ein Eis”). Der Aus­druck “Con­nec­ti­ve” in Cas­ca­dia bedeu­tet, dass damit Ein­hei­ten ver­bun­den wer­den. Mit der Anga­be LN wird der Ein­trag des Wor­tes im Louw-Nida Lexi­kon ange­ge­ben. Damit sind für jedes Wort alle mög­li­chen gram­ma­ti­schen Infor­ma­tio­nen aufzurufen.

Zunächst ist hier die Wort­art von Relevanz:

  • Adjek­tiv (Adjec­ti­ve): Eine zusätz­li­che Anga­be zu Nomen (z.B. “das Haus ist gelb” oder “Die brei­te Stra­ße geht mit­ten durch die Stadt”).
  • Adverb (Adverb): Die­se Wort­art gibt auf allen Ebe­nen (z.B. modi­fi­zie­ren sie Prä­di­ka­te) an, unter wel­chen Umstän­den die­se rea­li­siert wer­den, z.B. zu wel­cher Zeit, wel­chen Bedin­gun­gen etc. (“Ich fah­re oft mit dem Auto”).
  • Arti­kel (Deter­mi­ner): Damit wird ein Aus­druck defi­nit, d.h. bestimmt, z.B. wenn eine Grö­ße bekannt oder schon genannt wur­de (“Ich fah­re ein Auto. Das Fahr­zeug hat 130 PS”).
  • Inter­jek­ti­on (Inter­jec­tion): Damit wer­den Aus­ru­fe des Schrei­bers ange­ge­ben, die auf Fra­gen oder Erstau­nen etc. hin­wei­sen (“Ach so ist das”).
  • Nomen (Noun): Damit zeigt man kon­kre­te oder abs­trak­te Grö­ßen an, man kann Nomen mit Attri­bu­ten ver­se­hen und sie als Sub­jekt oder Objekt gebrau­chen und mit einem Arti­kel als defi­nit ange­ben (“Das Wet­ter ist herrlich”).
  • Nume­ra­le (Nume­ral): In Cas­ca­dia sind dies unver­än­der­li­che, d.h. nicht flek­tier­ba­re Anga­ben der Häu­fig­keit oder Fre­quenz (Mat 5,41 “Mit dem gehe zwei”).
  • Prä­po­si­ti­on (Pre­po­si­ti­on): Die­se Wort­art gibt Aus­kunft dar­über, in wel­cher ört­li­chen, zeit­li­chen oder ande­ren Rela­tio­nen ein Wort auf­zu­fas­sen ist (z.B. Johan­nes 12,3 “Es sag­te nun einer von sei­nen Jüngern”).
  • Par­ti­kel: Damit sind alle mor­pho­lo­gisch unver­än­der­li­chen, d.h. nicht flek­tier­ba­ren Wör­ter gemeint, die nach ver­schie­de­nen Bedeu­tun­gen hin unter­klas­si­fi­ziert wer­den kön­nen (z.B. Mat 16,25 “Wer irgend sein Leben verliert…”).
  • Pro­no­men (Pro­noun): Damit sind Wör­ter wie “ich, du, ihn” etc. gemeint, die stell­ver­tre­tend für eine Per­son oder sons­ti­ge Grö­ße genannt wer­den können.
  • Verb (Verb): Die­se Wort­art leis­tet die Aus­sa­ge (Prä­di­ka­ti­on) im Satz: Wer tut was oder was geschieht? In der Ana­ly­se ist es von Vor­teil, den Satz vom Haupt­verb aus zu ana­ly­sie­ren und zu ver­ste­hen, d.h. wer han­delt, an wel­chem Objekt etc. (“Ich bestel­le einen Kaffee”).

Wei­te­re Detail­in­for­ma­tio­nen zu den Wort­ar­ten erhält man, wenn man die Maus über das Wort bewegt, z.B. je nach Wort­art: den Nume­rus (die Anzahl), das Genus (das Geschlecht), den Kasus (der die Rol­le im Satz bestimmt, z.B. das Akku­sa­tiv­ob­jekt), die Per­son (ich, du, er etc.).

3.2 Zweite Analyseebene

Um auf die­se Ebe­ne zu kom­men, muss man im Schau­bild noch ein­mal einen Schritt nach links rücken. Hier geht es um die Wort­art, was wir gera­de schon bespro­chen haben. D.h. man kommt von dem Wort selbst (unters­te Ebe­ne) auf des­sen Kate­go­rie, also wel­cher Wort­art es ange­hört (Verb, Pro­no­men etc.). Wenn man dar­auf mit der Maus fährt, erhält man hilf­rei­che Anga­ben zur Cha­rak­te­ri­sie­rung der Wort­art. Im Bei­spiel­vers in 1. Johan­nes 2,2 wer­den die ers­ten bei­den Wör­ter als Kon­junk­ti­on (con) und Pro­no­men (pron) dekla­riert, also die Klas­se von “und” bzw. “er” angegeben.

Hier soll­te man fol­gen­de Kür­zel in Cas­ca­dia ken­nen und wofür sie stehen:

  • pron: Pro­no­men
  • noun: Nomen
  • verb: Verb
  • prep: Prä­po­si­ti­on
  • det: Arti­kel
  • adj: Adjek­tiv
  • adv: Adverb
  • conj: Kon­junk­ti­on
  • intj: Inter­jek­ti­on
  • num: Nume­ra­le
  • ptcl: Par­ti­kel

3.3 Dritte Analyseebene

Hier sind wir auf der Ebe­ne der Phra­sen, d.h. ein- oder mehr­tei­li­gen Wort­ein­hei­ten, die z.B. von einer Prä­po­si­ti­on bestimmt sind. Bei­spiel: “Ich gehe in das Haus”.

Wir sehen, dass eine Phra­se meh­re­re Wör­ter zusam­men­fas­sen kann, aber sel­ber noch kein gan­zer Satz ist. Je nach regie­ren­den Ele­ment kann man hier unterscheiden:

  • Nomi­nal­phra­sen (np): Die­se Art von Phra­se besteht aus einem Nomen, Pro­no­men oder Adjek­tiv, die als Nomen fun­gie­ren (ein- oder mehr­glied­rig). Im Bei­spiel­satz zeigt sich dies an fol­gen­der Stel­le:image05Die­se Nomi­nal­phra­se (np) besteht nur aus einem ein­zi­gen Teil, näm­lich aus dem Pro­no­men (pron) “er”. Nomi­nal­phra­sen kön­nen stark erwei­tert sein, etwa mit Attri­bu­ten (z.B. Adjek­ti­ven oder Rela­tiv­sät­zen ver­se­hen: “Der Mann, den ich ges­tern gese­hen habe, ist wie­der daheim”).
  • Adver­bi­al­phra­sen (advp): Der sog. Kopf ist ein Adverb. Die­se Phra­sen lie­fern einen Aus­druck dafür, wo, wann, wie, war­um etc. etwas gesche­hen ist (z.B: Mat 5,33 “Wie­der­um habt ihr gehört”).
  • Prä­po­si­tio­nal­phra­sen (pp): Der Kopf ist eine Prä­po­si­ti­on. Im Bei­spiel­satz von 1. Johan­nes 2,2 erhält man fol­gen­de Anga­be:image08Ganz links wird mit pp* die Prä­po­si­tio­nal­phra­se gekenn­zeich­net, dann jeweils deren Bestand­tei­le (prep) und (np), d.h. die bei­den Tei­le der Phra­se sind die Prä­po­si­ti­on (“für”) und eine Nomi­nal­phra­se (“unse­re Sünden”).
    Die deut­sche Ent­spre­chung “für unse­re Sün­den” besteht ent­spre­chend aus einer Prä­po­si­ti­on (“für”) und dem davon abhän­gi­gen Nomen (“Sün­den”) mit ange­schlos­se­nem Pro­no­men (“unse­re”). Die Ana­ly­se zeigt hier, dass eine Prä­po­si­tio­nal­phra­se (pp) wie hier aus dem Kopf der Prä­po­si­ti­on (prep) und einer Nomi­nal­phra­se (np) besteht, die davon abhängt. Die­se besteht wie­der­um aus einem Arti­kel (det) und einer wei­te­ren Nomi­nal­phra­se (np), bestehend aus Nomen (noun) und Pro­no­men (pron).
  • Ver­bal­phra­sen (vp): Damit wer­den alle Ein­hei­ten bezeich­net, die von einem Verb bzw. einem Prä­di­kat­ver­band bestimmt sind. Im o.g. Bei­spiel­satz ist damit das Verb “sein” bezeich­net: image18Eine Ver­bal­phra­se kann auch mehr­tei­lig sein, z.B. bei einer peri­phras­ti­schen Kon­struk­ti­on wie in 2. Korin­ther 5,19:image19Die Anzei­ge der Ver­bal­phra­se (vp) kom­bi­niert die bei­den Tei­le ἦν und καταλλάσσων (“war” und “ver­söh­nend”) mit­ein­an­der, auch wenn sie im Satz getrennt von­ein­an­der stehen.
  • Sog. “Nume­ra­l­phra­sen” (nump): Cas­ca­dia hat für Nume­ra­le (Zah­len­an­ga­ben), die eine Phra­se bil­den (meist nur ein­tei­lig), die­sen Phra­sen­typ angegeben.

3.4 Vierte Analyseebene

In die­ser Ana­ly­se­e­be­ne befin­det wir uns auf Satz­glie­de­be­ne, es wer­den also Ein­hei­ten, auch zusam­men­ge­setzt aus meh­re­ren Phra­sen, als Sub­jekt (“wer han­delt”), Objekt (“wor­auf zielt die Hand­lung ab”) bzw. indi­rek­tes Objekt (“wer/​was ist von der Hand­lung betrof­fen”), Prä­di­kat (“Satz­aus­sa­ge”) oder adver­bia­le Anga­ben (“war­um, wann, wie, wozu etc. geschieht die Hand­lung”) unter­schie­den. Cas­ca­dia unter­schei­det fol­gen­de Satzglieder:

  • Sub­jekt (S): Im Bei­spiel­satz ist “er” die Grö­ße auf die auf die Fra­ge: “wer oder was?”): image05Das Sub­jekt wird aus einer ein­tei­li­gen Nomi­nal­phra­se (np) gebil­det, die wie­der­um aus einem Wort der Klas­se der Pro­no­men besteht.
  • Objekt (O): Die­ses Satz­glied bezeich­net das Ziel etc. einer Hand­lung (“Ich sehe dich”).
  • Indi­rek­tes Objekt (IO): Die­ses Satz­glied beschreibt i.d.R. den Emp­fän­ger einer Hand­lung. In Lk 22,48 sieht das Stem­ma dafür so aus:image17Im Satz “Jesus aber sag­te zu ihm” wird mit dem Pro­no­men “ihm” bzw. “zu ihm” der Emp­fän­ger bzw. der Hörer des Redens angegeben.
  • Zwei­tes Objekt (O2): Eini­ge Ver­ben ermög­li­chen den Anschluss zwei­er Objek­te. Wenn an das eigent­li­che Objekt ein wei­te­res ange­schlos­sen ist, wird die­ses Satz­glied als zwei­tes Objekt bezeich­net. Dies fin­det man z.B. in Johan­nes 14,18:image13Im Satz “ich las­se euch nicht als Wai­sen zurück” wird mit “euch” das eigent­li­che Objekt beschrie­ben, das aber von einem wei­te­ren, näm­lich “als Wei­sen”, ergänzt wird. Bei­de neh­men den­sel­ben Kasus (Akku­sa­tiv) an. Ein deut­sches Bei­spiel wäre: “Hier­mit ernen­ne ich Herrn Mey­er als neu­en Minis­ter”. Sowohl “Herrn Mey­er” als auch “neu­en Minis­ter” ste­hen im Akku­sa­tiv, das ers­te Ele­ment ist der regu­lä­re Objekt, dann folgt das zwei­te Objekt.
  • Kopu­la (VC): Die­se Klas­se wird aus Ver­knüp­fungs­wör­tern wie “sein” und “wer­den” gebil­det. Die­se ver­bin­den das Sub­jekt mit einem Prä­di­ka­tiv (“Karl ist der Sie­ger des Ren­nens”). Im Bei­spiel­satz wird “ist” damit bezeich­net:image18Die Kopu­lae sind eine Unter­klas­se der Prä­di­ka­te. Daher wird im Stem­ma ange­ge­ben, dass die­se aus einer Ver­bal­phra­se (vp) bzw. einem Verb (verb) bestehen.
  • Prä­di­ka­tiv ℗: Mit die­sem Satz­glied wird das Sub­jekt, das mit einer Kopu­la (“sein”, “wer­den”) ver­bun­den ist, näher bezeich­net. Das kann mit einem Adjek­tiv, Adverb oder einem Nomen gesche­hen (“Karl ist der Sie­ger des Ren­nens”, “Ich bin hier”, “Kurt ist schlau”). Im Bei­spiel­satz zeigt sich das Prä­di­ka­tiv wie folgt: image06D.h. “Er ist die Süh­nung” ist ein Satz, der aus dem Sub­jekt “er”, der Kopu­la “ist” und dem Prä­di­ka­tiv “die Süh­nung” gebil­det ist. Hier ist das Prä­di­ka­tiv ein Prä­di­kats­no­men, d.h. ein Substantiv.
  • Adver­bia­le Anga­be (ADV): Die­ses Satz­glied zeigt dem Leser an, wann, wo, wie etc. eine Hand­lung geschieht. Im Bei­spiel­satz wird dadurch ange­ge­ben, wofür Chris­tus die Süh­nung ist, bzw. in Bezug wor­auf, also “für unse­re Sün­den”. Im Stem­ma zeigt sich das Satz­glied so: image09Die­se adver­bia­le Anga­be (ADV) wird durch eine Prä­po­si­tio­nal­phra­se (pp) gebil­det. Die­se wird zunächst mit “nicht” ver­neint (advp-adv) und von einer erneu­ten Prä­po­si­tio­nal­phra­se auf nied­ri­ge­rer Ebe­ne unter­teilt, die mit einer Kon­junk­ti­on “aber” (conj) an eine wei­te­re Prä­po­si­tio­nal­phra­se auf die­ser unte­ren Ebe­ne ange­schlos­sen ist, somit besteht die Prä­po­si­tio­nal­phra­se, die die adver­bia­le Anga­be leis­tet, aus vier Tei­len (advp, pp, conj, pp).
  • Prä­di­kat (V): Die­ses Satz­glied ist die zen­tra­le Grö­ße in Ver­bal­sät­zen, d.h. sol­che, die ein Verb als Prä­di­kat auf­wei­sen. Es bestimmt den Satz­bau­plan, d.h. gibt vor, wel­ches Sub­jekt, Objekt etc. davon abhängen.

3.5 Fünfte Analyseebene

In die­ser wei­te­ren Ana­ly­se­e­be­ne beschreibt man die Satz­art, z.B. ob der Satz von einem Prä­di­kat regiert wird (Ver­bal­satz) oder nicht (Nomi­nal­satz). Man kann hier unterscheiden:

  • Ver­bal­satz (CL): Die­ser Satz­typ ist der gewöhn­lichs­te. Auch im o.g. Bei­spiel­satz fin­det man mit “er ist” ein Prä­di­kat, damit ist der Satz als Ver­bal­satz gekennzeichnet: image16
  • Ellip­ti­scher Satz (Cl-VbEl): Hier kann man i.d.R. das Verb vom Satz davor rekon­stru­ie­ren, d.h. dies Sät­ze haben kein eige­nes expli­zi­tes Prä­di­kat, son­dern impli­zie­ren es, d.h. es ist für den Leser erschließ­bar. Im Bei­spiel­satz zeigt sich dies so: image09Die Satz­aus­sa­ge vom Satz davor kann hier erschlos­sen wer­den: “Er ist die Süh­nung”. Hier erfolgt eine zusätz­li­che Aus­sa­ge, d.h. wofür er die Süh­nung ist. Das Prä­di­kat kann leicht erschlos­sen wer­den und wird daher eli­diert, d.h. aus­ge­las­sen (Ellip­se).
  • Nomi­nal­satz (CL-vbls): In die­sen Arten von Sät­zen lässt der Schrei­ber das Verb eben­falls weg, es ist aber nicht vom Satz davor zu erschlie­ßen (CL-VbEl), son­dern im Zusam­men­hang des Sat­zes selbst klar, sodass es weg­ge­las­sen wer­den kann. Ein Bei­spiel dafür ist Johan­nes 14,10: image04Der Satz “dass ich im Vater bin” ist ohne Prä­di­kat, da “ich bin” leicht erschlos­sen wer­den kann.
  • Satz­wer­ti­ge Aus­drü­cke (CL-Min): Die­se Sät­ze ent­hal­ten kei­ne Aus­sa­ge (Prä­di­ka­tio­nen). Die­se Klas­sen machen z.B. Anre­den, Aus­ru­fe, oder unvoll­stän­di­ge Sät­ze etc. aus. Ein Bei­spiel ist Johan­nes 7,38: image03Der Satz “Wer an mich glaubt” ist ohne Aus­sa­ge, d.h. ledig­lich als eine Nomi­nal­phra­se als Sub­jekt gedacht, aber so nicht geschrie­ben bzw. fort­ge­setzt (Casus Pendens).

3.6 Oberste Analyseebene

Alle bis­he­ri­gen Ebe­nen sind unter den Begriff Satz (Sn) zusam­men­zu­fas­sen. Bei Cas­ca­dia ist dies die obers­te Ana­ly­se­e­be­ne. Ein Satz kann aus einem oder meh­re­ren Satz­ar­ten (Nominal‑, Ver­bal­satz etc.) bestehen. Im o.g. Bei­spiel­satz wird die­se Ebe­ne mar­kiert, d.h. der Satz wird aus einem Ver­bal­satz gebil­det, der von einer Kon­junk­ti­on ein­ge­lei­tet wird, auf den die­ser folgt.

4. Zusammenfassung

Wie hof­fent­lich deut­lich wur­de, ana­ly­siert das Cas­ca­dia-Sys­tem alle Ebe­nen, in die Sät­ze unter­glie­dert wer­den kön­nen. Je nach Inter­es­se kann man die Grob­struk­tur erken­nen (z.B. die Satz­ar­ten oder ‑glie­der) oder Ele­men­te der Fein­struk­tur (z.B. die Wort­art). Alles kann für den­je­ni­gen, der einen Satz genau ver­ste­hen will, von Bedeu­tung sind. Man kann die Ebe­nen von links nach rechts oder anders­her­um betrach­ten, oder auch von den mitt­le­ren Ebe­nen aus­ge­hend, nach links und rechts hin die Ana­ly­sen deuten.

Bevor man selbst eige­ne Syn­tax­su­chen durch­füh­ren will, soll­te die­ses Glie­de­rungs­sche­ma klar sein. Andern­falls könn­te man sich schnell mit feh­ler­haf­ten Suchen oder unbe­ab­sich­tig­ten Ergeb­nis­sen her­um­schla­gen. Wie Sie eine eige­ne Syn­tax­su­che aus­füh­ren, beschrei­ben wir in Teil 2!

Die Cas­ca­dia-Syn­ta­x­ana­ly­se ist mit den deut­schen Basis­pa­ke­ten Logos 6 Sil­ber und Logos 6 Gold möglich.

Autor: Peter Strei­ten­ber­ger, M.A. (phil.). Mehr zur Per­son: www​.strei​ten​ber​ger​.info

peterstreitenberger

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  1. Es erschließt sich mir nicht ganz, war­um ich nur für die Syn­tax­su­che ein teu­res Paket mit lau­ter Res­sour­cen erwer­ben soll, die ich nicht brau­che und die mich noch nicht ein­mal inter­es­sie­ren. Ich bin ger­ne bereit, für die Cas­ca­dia Syn­tax das Fünf­fa­che des bei Logos aus­ge­wie­se­nen Prei­ses zu zah­len. Aber dann käme ich dabei immer noch wesent­lich güns­ti­ger weg, als wenn ich das gan­ze Paket kaufte.

    1. Hal­lo Jakob, dan­ke für den Zuspruch. Ich habe Teil 2 noch nicht gemacht (im Kopf ist er jedoch schon grob), um erst Mal zu schau­en, ob die Ein­füh­rung über­haupt von Inter­es­se ist. Somit stel­le ich fest, dass es mind. 1 gibt, der an Teil 2 Inter­es­se hat. Anders gesagt: wenn der ers­te Teil schon nie­mand vom Hocker haut, kann man sich die Fort­set­zung auch spa­ren. Ich rede dann mit Ben­ja­min hier, ob/​wann/​wie die Fort­set­zung folgt – Dein Peter

  2. Hal­lo Peter,
    das hört sich sehr inter­es­sant und viel­ver­spre­chend an.
    Ich war­te gespannt auf Teil 2.

    Ich fra­ge mich ob es bald mög­lich sein wird,
    die beschrei­ben­den Ver­knüp­fun­gen auch auf
    Deutsch zu bekom­men. Dank dir ist ja eine
    exak­te Über­set­zung vorhanden… 😉

    Gna­de & Frieden

    1. Lie­ber Wal­de­mar, also, du meinst im Pro­gramm Logos Deutsch selbst? Ich den­ke, die Daten­bank von Cas­ca­dia (ohne, dass ich das selbst gemacht habe) kann man nur mit immensen Umstän­den auf Deutsch anpas­sen, aber eine deut­sche Anlei­tung und Beschrei­bung wäre für die Hil­fe bzw. für die „Gebrauchs­an­wei­sung” von Logos schon super. Wür­de dem User etwas Zeit spa­ren und er muss nicht erst selbst her­um­pro­bie­ren. Mei­ne Erfah­rung ist die, dass man, wenn man oft damit was ana­ly­siert oder selbst sucht, die Abkür­zun­gen dann schnell in Fleisch und Blut über­geht und dann ist das irgend­wann egal, ob das auf Eng­lisch oder Deutsch da steht. Etwas Übungs­sa­che. Aber ein Über­blick, was die engl. Begrif­fe auf Deutsch bedeu­ten, soll­te mög­lich sein, da man dann als Deut­scher (oder bes­ser: Deutsch­spra­chi­ger, gibt ja noch die Schwei­zer etc.) sich damit bes­ser aus­kennt und ggf. im Duden oder sonst wo nach­schau­en kann, was das und das nun zu sagen hat. Also ich unter­stüt­ze dei­nen Wunsch. Soviel ich weiß, wird Zug um Zug immer mehr auf Deutsch über­tra­gen. So was wäre dann auch mit zu berück­sich­ti­gen. Wenn du (oder einer, der mit­lest) kon­kre­te Wün­sche für Teil 2 haben, wür­de mich das inter­es­sie­ren (also, was ihr ger­ne ange­spro­chen haben wollt und euch an Suchen inter­es­siert). Ben­ja­min wür­de dir, wenn du dazu was sagen willst, ger­ne mei­ne Email Adres­se wei­ter­ge­ben (oder per Face­book oder auch hier gleich). Bis bald ! Peter

      1. Hal­lo Peter,
        dan­ke für die schnel­le Rückmeldung.
        Was ich mei­ne ist nicht das Sys­tem selbst.
        Son­dern nur die Beschrei­bun­gen die Logos auf Eng­lisch anzeigt wenn man mit dem Maus über die ent­spre­chen­den Abkür­zun­gen zieht.
        z.B wenn ich mit der Maus über der Abkür­zung V* ste­he zeigt er mir:
        „Ver­bal Funk­ti­on: A con­sti­tu­ent that repre­sent the action/​event of a pro­po­si­ti­on. In ver­bal clau­ses, this is the head of the clau­se, on which all other clau­se con­sti­tu­ents depend”

        Du hast es mit „Prä­di­kat (V): Die­ses Satz­glied ist die zen­tra­le Grö­ße in Ver­bal­sät­zen, d.h. sol­che, die ein Verb als Prä­di­kat auf­wei­sen. Es bestimmt den Satz­bau­plan, d.h. gibt vor, wel­ches Sub­jekt, Objekt etc. davon abhän­gen.” über­setzt. (Wenn ich das jetzt rich­tig zuordne…)

        Das wür­de sehr helfen.

        Wegen den Vor­schlä­gen muss ich noch mal schauen.
        Da müss­te ich mich noch mal reindenken.

        LG Wal­de­mar

        1. Lie­ber Wal­de­mar, ja, ver­ste­he, das wäre schon schick, stimmt. Ob die das bei Logos rea­li­sie­ren, kann ich natür­lich nicht sagen. Was zumin­dest gut wäre und auch, den­ke ich, mach­bar: eine Über­sicht, die man sich aus­dru­cken kann und für den Anfang oder wenn man nur manch­mal etwas damit arbei­tet, dann dane­ben legen kann, eben wie­der etwas für die Gebrauchs­an­lei­tung von Logos-Deutsch. Ja, das Prä­di­kat (V) hast du schon mal genau rich­tig zuge­ord­net. Ich habe schon gespickt, was die an Erklä­rung im Eng­li­schen hat­ten, aber ich habe mir mal erlaubt, davon etwas abzu­he­ben und das so zu for­mu­lie­ren, dass man das in den dt. Stan­dard­wer­ken nach­blät­tern kann, z.B. wenn man die Duden-Gram­ma­tik dar­auf­hin nach­schla­gen will, daher war 1:1 nicht ganz mög­lich. Ich habe also ver­sucht, ob es gelun­gen ist, müs­sen ande­ren beur­tei­len, die Sache für den dt. Leser zu opti­mie­ren, damit der die Begrif­fe hat, die er auch in dt. Gram­ma­ti­ken nach­blät­tern kann. Gibt ja nicht nur Duden, aber der ist eben sehr bekannt, daher habe ich mich nach dem gerich­tet. Dann noch­mals vie­len Dank für die Hin­wei­se und bis bald. Peter

          1. Lie­ber Peter,
            eine Lis­te die man sich aus­dru­cken kann wäh­re ein sehr guter Anfang. Viel­leicht kann man das spä­ter auch im Sys­tem umsetzten.

            Dan­ke soweit, war­te gespannt auf Teil 2.

            Gruss

  3. Lie­ber Peter
    Vie­len Dank für die Erklä­rung der Syn­ta­x­ana­ly­se mit Logos. Das Wort Cas­ca­dia passt für die­se Struk­tur­ana­ly­se in meh­ren Ebe­nen sehr gut. Die­se ähnelt tat­säch­lich einer Kas­ka­de (künst­li­cher stu­fen­för­mi­gen Was­ser­fall). Die Erklä­rungs­rich­tung von unten nach oben bzw. gegen die Strö­mung war für mich ide­al. Nun habe ich ein gro­bes Ver­ständ­nis dafür. Die rich­ti­ge Anwen­dung mit die­ser Metho­de wird mich aber noch län­ge beschäf­ti­gen. Ich wür­de mich freu­en, wenn ich im zwei­ten Teil dar­über mehr Erfah­ren könnte.
    Lie­be Grüsse

    1. Viel­leicht ant­wor­tet Peter ja noch, aber ich woll­te immer­hin ver­mel­den, dass der zwei­te Teil schon in Arbeit ist! 

      Der Name „Cas­ca­dia” hat übri­gens eine dop­pel­te Bedeu­tung. Bei uns im US-Bun­des­staat Washing­ton gibt es näm­lich einen Gebirgs­zug namens „Cas­ca­des”, einen nörd­li­chen Aus­läu­fer der Rocky Moun­tains. Die Regi­on hier heißt des­halb auch „Cas­ca­dia”.

  4. Ser­vus Andi, ich den­ke, dass aus der Idee her­aus auch der Name Cas­ca­dia ent­lehnt ist, da man meh­re­re Ebenen/​Stufen hat, eben wie bei einer Kas­ka­de, der Pro­dukt­na­me ist also gut gewählt. Guter Hin­weis. Suche noch Pro­be­le­ser für Teil 2. Inter­es­se? LG Peter

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