Wochen der Klassiker: Die besten Bücher sind oft nicht die neusten

Von Benjamin Misja

Ankündigung

Mein NT-Pro­fes­sor for­mu­lier­te ein­mal “7 unver­zicht­ba­re Gebo­te zum Umgang mit Kom­men­ta­ren”. Das sechs­te lau­te­te: “Du sollst nicht so tun, als wer­de das Neue Tes­ta­ment erst seit 20 (oder 100 Jah­ren) kommentiert.”

Gute Bibel­aus­le­ger benut­zen nicht nur aktu­el­le Kom­men­ta­re und For­schungs­ar­bei­ten, son­dern sie erken­nen auch an, dass die bes­ten exege­ti­schen Wer­ke nicht unbe­dingt aus die­sem Jahr­hun­dert (oder dem letz­ten) stam­men müssen.

Für Logos bie­ten wir eine gan­ze Rei­he klas­si­scher Kom­men­ta­re und Nach­schla­ge­wer­ke an, die zum Teil heu­te noch als Stan­dard­wer­ke gelten.

Da wären zum Beispiel:

Um den Wert klas­si­scher Aus­le­ger für die Exege­se zu unter­strei­chen, rufen wir bis Ende April die Wochen der Klas­si­ker aus.

Und was heißt das bei Logos ande­res, als dass wir die­se Wer­ke deut­lich im Preis reduzieren?

Eine voll­stän­di­ge Lis­te der Klas­si­ker im Son­der­an­ge­bot fin­det sich hier.

Gewinnspiel: Eine Kommentarsammlung für die schönste Klassiker-Geschichte

Ich kann mich noch an so man­che kniff­li­ge exege­ti­sche Fra­ge erin­nern, zu der ich zu guter Letzt nach lan­ger Suche doch noch im ver­meint­lich nicht mehr aktu­el­len Keil-Delitzsch nach­ge­schla­gen habe. Details, die ande­re exege­ti­sche Kom­men­ta­re nicht ein­mal anspra­chen, wur­den hier wie selbst­ver­ständ­lich erklärt. Und das war noch zu der Zeit, als es für Logos nur die eng­li­sche Aus­ga­be gab, sodass ich mich jetzt beson­ders über die Ver­füg­bar­keit der deut­schen freue.

Schrei­ben Sie uns in einem Kom­men­tar Ihre Erfah­run­gen mit klas­si­schen Wer­ken! Wie haben Ihnen klas­si­sche Wer­ke bei der Bibel­aus­le­gung gehol­fen? Von wel­chen klas­si­schen Aus­le­gern oder Theo­lo­gen pro­fi­tie­ren Sie am meis­ten? Wel­che Infor­ma­tio­nen gibt es nir­gend­wo anders? Oder wel­che Wer­ke feh­len in Logos noch?

Unter allen Kom­men­tie­ren­den ver­lo­sen wir ein­mal die bereits erwähn­te sech­zehn­bän­di­ge Samm­lung Klas­si­sche Kom­men­ta­re zu den Brie­fen des NT. Die Wochen der Klas­si­ker enden mit dem 30. April und damit auch die Mög­lich­keit der Teil­nah­me. Zum Erhalt des digi­ta­len Gewinns ist ein kos­ten­lo­ses Logos- oder Faith­li­fe-Kon­to erfor­der­lich. Der Gewin­ner wird Anfang Mai ermit­telt und benachrichtigt.

Klassische Kommentare zu den Briefen des Neuen Testaments
Klas­si­sche Kom­men­ta­re zu den Brie­fen des NT – 16 Bän­de zur­zeit für nur 69,99$.

Über den Autor: Ben­ja­min Mis­ja ist Theo­lo­ge und deut­scher Pro­dukt­spe­zia­list bei Faith­li­fe. Pri­vat bloggt er auf http://​biblio​-blog​.de.

Benjamin Misja

Über den Autor

Benjamin Misja leitet das deutsche Logos-Team.

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  1. Hal­lo
    Ich stu­die­re noch Theo­lo­gie. Ent­spre­chend kann ich nicht gera­de von mir behaup­ten in so vie­le alte Wer­ke hin­ein­ge­schaut zu haben. Was ich aller­dings schon häu­fi­ger in der Hand hat­te, war die Gram­ma­tik von Gese­ni­us. Hab sie mal geerbt und ist mir im AT ein treu­er Begleiter.

  2. Hal­lo,

    Ich habe bis­her noch mit kei­nen der genann­ten Wer­ke gear­bei­tet. Ich wür­de es aber gerne. 

    Aber Kom­men­ta­re von Schlat­ter und Luther waren mir bis­her sehr hilfreich. 

    Gruß
    Bennz

  3. Zählt Schlat­ter dazu?
    Ihn lese ich gera­de mit Span­nung, für eine Pre­digt zur „End­zeit­re­de” Jesu.
    Bei ihm fin­de ich span­nend, wie er damals als über­holt galt und heu­te die For­schung (beson­ders bei Pau­lus) zu ähn­li­chen Ergeb­nis­sen wie er kommt. 

    Ansons­ten ist der Keil-Delitzsch einer in dem ich immer wie­der bei Haus­ar­bei­ten nach­ge­schla­gen habe.

    1. Es gibt weni­ge klas­si­sche­re Klas­si­ker als den Schlat­ter, oder? 😉 

      Ihr müsst eure Ant­wor­ten nicht auf die oben erwähn­ten Wer­ke beschrän­ken. Es gehen auch Luther, Cal­vin oder Lightfoot…

      1. Guten Tag Herr Misja
        Bei Luther und Cal­vin (Light­foot ken­ne ich nicht) sehr kri­tisch und vor­sich­tig sein. Die bei­den waren Irr­leh­rer. Z. B. ver­wen­de­te Luther den okkul­ten Aus­druck Ostern. Die­sen fin­den wir in den älte­ren Bibel­über­set­zun­gen immer noch. Auch J. Fel­ten über­nahm lei­der die­sen Aus­druck in sei­ner Arbeit: https://books.logos.com/#q=Felten%2C%20Joseph/1&content=/books/1470. Die­je­ni­gen, wel­che mit Cal­vin sym­pa­thi­sie­ren, müss­ten Dave Hunt auch lesen (Z. B. Eine Fra­ge der Lie­be 2011).

  4. Es wäh­re doch sehr inter­es­sant auch die wei­te­ren „6 unver­zicht­ba­re Gebo­te zum Umgang mit Kom­men­ta­ren” zu kennen… 😉

    Ich per­sön­lich habe viel vom „KOMMENTAR ZUM NEUEN TESTAMENT
    AUS TALMUD UND MIDRASCH” profitiert.
    z.B. Zu der Bege­ben­heit mit dem rei­chen Jüng­ling, fand ich dort, die Bewer­tung der Armut aus der Sicht der Rab­bi­ner. Das half die Reak­ti­on der Jün­ger zu ver­ste­hen: „Sie gerie­ten außer sich„und sag­ten „Wer kann denn dann erret­tet wer­den?” Für die Jün­ger Jesu ent­sprach dem­nach ein from­mer und dazu noch rei­cher Jude dem Ideal…

  5. Wenn ich eine Pre­digt vor­be­rei­te, dann nut­ze ich alle wich­ti­gen Kom­men­ta­re, die mir zur Ver­fü­gung ste­hen und damit auch die klas­si­schen Wer­ke. Einen Favo­ri­ten habe ich nicht, denn das hängt vom The­ma ab.

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