Bibelstudium online – Mit Logos

Von Jan Brechlin


Wer zu Hau­se ein Bibel­stu­di­um betrei­ben möch­te, hat vie­le Mög­lich­kei­ten: lass mich dir zei­gen, wie ich dazu kam online mit Logos zu arbeiten.

Mein Bibelstudium online, ohne Logos

Gott sei Dank gibt es das Inter­net. Was wür­den wir ohne Inter­net heu­te machen? Ich lie­be es. Frü­her hat man gesagt „Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Das Pen­dant heu­te dazu lau­tet „Wer nicht goo­gelt, bleibt dumm!“

Ich bin seit zehn Jah­ren Christ und war von Anfang an sehr begeis­tert von der Bibel. Ich hab immer von vor­ne nach hin­ten gele­sen und wenn ich Fra­gen hat­te, hab ich halt gegoo­gelt. Das Tol­le am Inter­net ist, dass ich vie­le Din­ge zur Hand hat­te. Sei es Bibel­kom­men­ta­re oder Bibel online mit unter­schied­li­chen Über­set­zun­gen. Oder Bibel­kom­men­ta­re. Alles da, wonach das Chris­ten­herz begehrt.

Der Mix an Meinungen

Ich muss aber an der Stel­le zuge­ben, dass man einen guten Fil­ter braucht. Jeder, der online Bibel stu­diert, kennt es: Die Flut an Inter­net­sei­ten, die etwas zur Bibel los­wer­den wol­len, ist rie­sig. Man muss sich ent­we­der durch­ar­bei­ten und für sich selbst fil­tern, was davon zu gebrau­chen ist und was nicht.

Vie­le Gemein­de­lei­ter sind des­we­gen besorgt, denn all­zu häu­fig sind die Gläu­bi­gen durch ver­schie­de­ne Infor­ma­tio­nen und Mei­nun­gen ver­wirrt. Außer­dem hat es mei­nem Selbst­an­spruch nicht gereicht, ein­fach nur auf Aus­sa­gen ande­rer zu vertrauen.

Die Krux mit dem Online Bibelstudium

Ich hab alle mög­li­chen Sei­ten durch­ge­sucht und viel Gutes, aber auch viel Dubio­ses gefun­den. Alte Sei­ten, seit 10 Jah­ren nicht mehr aktua­li­siert. Sei­ten, in denen schlech­te Aus­le­gung und Ver­schwö­run­gen Hand in Hand gehen. Sei­ten, die auch ganz ok waren. Alles dabei, aber mei­ne gro­ße Fra­ge war: Wem kann ich wirk­lich vertrauen?

Ich glau­be, es ist ins­ge­samt leich­ter sich über Autos sinn­voll zu infor­mie­ren, als online über die Bibel. Mehr als ein­fa­che Begrif­fe nach­schla­gen, alte Kom­men­ta­re wäl­zen und unter­schied­li­che Tex­te ver­glei­chen ist oft nicht möglich.

Meine Zeit im Studium

Ich habe mit 23 ein Theo­lo­gie­stu­di­um ange­fan­gen. Das hat­te damit zu tun, dass ich kei­nen christ­li­chen Hin­ter­grund hat­te und ler­nen woll­te, wie ich rich­tig mit der Bibel umzu­ge­hen habe. Ich woll­te das rich­ti­ge Mate­ri­al an die Hand bekom­men und ler­nen, wie ich sinn­voll an das Buch der Bücher zu gehen habe. Das Stu­di­um mit ande­ren Men­schen und mei­nen Leh­rern hat mir sehr wei­ter gehol­fen. Eines der Din­ge, die ich gelernt habe, war: Kon­text ist König.

Context is King

Ein­fach gesagt: wenn ich Bibel lese, muss ich wis­sen, was der Hin­ter­grund ist. Was die Gram­ma­tik wie­der­gibt. Wel­cher Text liegt vor? Wohin möch­te der Autor? Wen hat­te er vor sich? Auch rele­vant ist die Situa­ti­on, in die er spricht. Und viel mehr. Kei­ne Inter­net­sei­te, auf der ich war, konn­te mir einen umfas­sen­den Über­blick geben, wie ich mit dem Text umzu­ge­hen habe und wel­che Fra­gen sich zu stel­len lohnt.

Exegese vs. Eisegese

Ich habe gelernt, was ich mit einem Lexi­kon anstel­len kann und wie mir ein exege­ti­sches Wör­ter­buch wei­ter­hilft, die Wör­ter im Text rich­tig zu ver­ste­hen. Eine wei­te­re Faust­re­gel aus dem Stu­di­um lau­tet: Exege­se statt Eisege­se. Exege­se ist die Kunst, aus dem Text her­aus­zu­le­sen, was in dem Text vor­han­den ist. Das Gegen­teil davon ist Eisege­se. Hier beginnt man etwas in den Text hin­ein­zu­le­sen, was sich nicht in dem Text wiederfindet.

Das große Aufräumen

Wenn man die­se bei­den Prin­zi­pi­en beher­zigt, kann man schon gut die Hälf­te der Inter­net­sei­ten aus­sor­tie­ren, die ich damals auf mei­ner Suche fand. Die einen ver­ges­sen, in wel­chem Zusam­men­hang ein Text geschrie­ben wur­de und rei­ßen ein­zel­ne Text­schnip­sel aus dem Zusammenhang.

Die ande­ren lesen ihre Deu­tung in den Text hin­ein und begrün­den ihre eige­nen Vor­stel­lun­gen mit Stel­len aus der Bibel, anstatt ihre Vor­stel­lun­gen von der Bibel prä­gen zu las­sen. Das gilt nicht für jeden, aber auf vie­len Sei­ten sind mir die­se bei­den Feh­ler begegnet.

Mein Bibelstudium online, mit Logos

Mit­te mei­nes Stu­di­ums bin ich auf ein Ange­bot auf­merk­sam gewor­den. Uns Stu­den­ten mach­te man den Vor­schlag, eine Stu­den­ten­ver­si­on der App Logos zu kau­fen. Mei­ne Wenig­keit gehört zu der Genera­ti­on, die nicht lan­ge die Gebrauchs­an­wei­sun­gen wälzt. Ich hab zuge­schla­gen und mich eini­ger­ma­ßen zurechtgefunden.

Zu viel des Guten?

Den­noch war ich über­wäl­tigt von der Men­ge an Werk­zeu­gen, Assis­ten­ten und Mög­lich­kei­ten, die die­ses Pro­gramm lie­fert. Nach­dem ein oder ande­ren Trai­nings­vi­deo, die ja auch von Logos zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, hab ich mich zurecht­ge­fun­den und das Pro­gramm mehr als genos­sen. Es ist herr­lich dar­auf aus­ge­legt, dein Bibel­stu­di­um online mit Logos zu revolutionieren.

Eine echte Freundschaft

Logos ist für mich wie mein bes­ter Kum­pel gewor­den. Wenn ich frü­her müh­sam über Inter­net­sei­ten mir mei­ne Infor­ma­tio­nen bruch­stück­haft zusam­men­ge­sucht habe, erle­digt das Logos für mich heu­te. Auch im Stu­di­um, ewig die Bücher wäl­zen, um sich einen Über­blick über ein The­ma zu ver­schaf­fen, nur um dann ewig die Bücher wäl­zen, um dann in die Tie­fe tau­chen zu kön­nen. Das ist jetzt vor­bei. Zum Bei­spiel hat Logos das Werk­zeug Fak­ten­buch.

Wie ich gerne beim Bibelstudium mit Logos vorgehe

Das Faktbuch in Logos zeigt sinnvolle Ergebnisse für das Online Bibelstudium an.
Fak­ten­buch – ein effi­zi­en­tes Werk­zeug für das Online Bibelstudium.

Das ist die ers­te Anlauf­stel­le für das Bibel­stu­di­um und lis­tet online wei­te­re Mög­lich­kei­ten auf, um tie­fer zu tauchen.

Ich schi­cke mei­nen Freund Logos mit der genau­en Infor­ma­ti­on in die Biblio­thek und er sucht mir raus, was ich haben will. An Lesen, ganz ehr­lich, kommt man nicht vor­bei. Logos schreibt mir kei­ne Haus­ar­bei­ten. Aber es zeigt mir sehr schnell, wo ich anfan­gen und wo ich nach­for­schen kann. Bes­ser als ich es jemals könnte.

Und dar­um hab ich mir den Logos zuge­legt. Hat sich immens gelohnt. Seit­dem gehört Logos zu den meist­be­nutz­ten Apps, in die ich jemals in mei­nem Leben inves­tiert habe.

Jan Brechlin

Über den Autor

Jahrgang 91
Christ seit 2012
Schreinerlehre
Theologiestudium

Seit Winter 2020 glücklich als Evangelist
beim Missions- und Bildungswerk
Neues Leben e.V. angestellt

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