Die Dozenten – Die Integration von Logos an einer theologischen Ausbildungsstätte 6

Von Stephanus Schäl

Tipps

Die Inte­gra­ti­on von Logos an einer theo­lo­gi­schen Aus­bil­dungs­stät­te steht und fällt mit den Dozen­ten. Sind die Dozen­ten von Logos begeis­tert und kom­pe­tent im Umgang damit, wer­den es die Stu­die­ren­den auch sein – und umge­kehrt. Logos in die gesam­te Aus­bil­dung zu inte­grie­ren gelingt des­halb nur dann, wenn alle Dozen­ten die Visi­on und die Kom­pe­tenz von Logos leben und wei­ter­ge­ben.

The faculty is the curriculum

Häu­fig habe ich Bera­tungs­ge­sprä­che mit den Stu­die­ren­den, die noch irgend­wo anders wei­ter­stu­die­ren wol­len. Dabei gilt es vie­les zu beden­ken. So gut wie immer lan­de ich aber bei einem Rat­schlag: „Schau dir nicht nur den Lehr­plan, die Gebäu­de und den Abschluss an. Ach­te vor allem dar­auf, wel­che Dozen­ten an der Aus­bil­dungs­stät­te unter­rich­ten. Nichts wird dich mehr prä­gen als sie.“

Die Dozen­ten sind der wesent­lichs­te Bestand­teil jeder Aus­bil­dung. Im eng­lisch­spra­chi­gen Raum sagt man des­halb häu­fi­ger „The facul­ty is the cur­ri­cu­lum.“ Und das stimmt. Heut­zu­ta­ge ver­steht man unter einem Cur­ri­cu­lum mehr als die Sum­me der unter­rich­te­ten Fächer. Das Cur­ri­cu­lum beschreibt viel­mehr die Gesamt­heit aller Lern­er­fah­run­gen, die der Stu­die­ren­de wäh­rend sei­ner Aus­bil­dung macht. Dazu gehö­ren ganz wesent­lich das Vor­bild, die Per­sön­lich­keit, die Ein­stel­lun­gen, Hal­tun­gen und Emo­tio­nen der Dozen­ten. Gera­de des­halb wird die Inte­gra­ti­on von Logos nur dann gelin­gen, wenn die Unter­rich­ten­den Visi­ons- und Kom­pe­tenz­trä­ger für Logos sind.

Die Dozenten als Visionsträger

Der Traum von der Inte­gra­ti­on von Logos soll­te nicht nur der Traum der Aus­bil­dungs­stät­te an sich oder von ein­zel­nen Dozen­ten sein. Viel­mehr muss der Groß­teil der Unter­rich­ten­den die Visi­on und den Traum mit­tra­gen. Das meint ein Zwei­fa­ches. Ers­tens, die Dozen­ten müs­sen für das Logos-Pro­jekt gewon­nen wer­den. Und zwei­tens, die Dozen­ten müs­sen eine Begeis­te­rung für Logos ent­wi­ckeln. Bei­des ist nicht das Gleiche.

Dozenten für das Logos-Projekt gewinnen

Um das Kol­le­gi­um für die Inte­gra­ti­on von Logos zu gewin­nen, sind zwei Din­ge not­wen­dig. Einer­seits muss das gan­ze Pro­jekt umfas­send begrün­det wer­den. Die Not­wen­dig­keit muss auf­ge­zeigt, die Her­aus­for­de­run­gen und Kos­ten vor Augen gestellt und die Vor­tei­le deut­lich gemacht wer­den. Vie­les, was ich in die­ser Arti­kel­rei­he über den Kern­auf­trag theo­lo­gi­scher Bil­dung, die digi­ta­len Urein­woh­ner, die Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten, den insti­tu­tio­nel­len Mehr­wert usw. geschrie­ben habe, gehört hier­hin. Ande­rer­seits müs­sen an die­ser Stel­le aber auch Ein­wän­de und Beden­ken ernst genom­men und wo mög­lich ent­kräf­tet werden.

Die häu­figs­ten Ein­wän­de und Beden­ken sind mei­ner Erfah­rung nach folgende:

Wird dadurch die Bibliothek abgeschafft oder überflüssig?“

Nein, natür­lich nicht. Biblio­the­ken und das Arbei­ten mit Büchern wird immer ein Bestand­teil theo­lo­gi­scher Aus­bil­dung blei­ben. Aller­dings bie­tet die Inte­gra­ti­on von Logos viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, die neben der Biblio­thek genutzt wer­den können.

Verliere ich als Unterrichtender damit nicht meinen Wissensvorsprung vor den Studierenden?“

In der Tat: Logos gibt dem Ler­nen­den eine Fül­le von Infor­ma­tio­nen und Inhal­ten in die Hand – nur einen Klick weit ent­fernt. Aller­dings wird heu­te mehr und mehr klar, dass die Auf­ga­be von Leh­ren­den nicht mehr die allei­ni­ge Ver­mitt­lung von Inhal­ten ist. Es geht viel­mehr dar­um, den Stu­die­ren­den einen kom­pe­ten­ten Umgang mit der Infor­ma­ti­ons­flut bei­zu­brin­gen. Von daher nimmt evtl. der rei­ne Wis­sens­vor­sprung des Unter­rich­ten­den etwas ab – der Kom­pe­tenz­vor­sprung bleibt aber. In unse­rer kom­ple­xen und digi­ta­li­sier­ten Welt geht es nun aber immer mehr genau dar­um: Kompetenz!

Komme ich selbst als Dozent überhaupt mit dem Programm klar?“

Die­se Fra­ge ist mehr als ver­ständ­lich. Wer als digi­ta­ler Immi­grant, digi­ta­le Urein­woh­ner für ein digi­ta­les Werk­zeug aus­bil­den will, steht vor einer grö­ße­ren Her­aus­for­de­rung. Hier ist es ent­schei­dend, dass die Dozen­ten einer­seits umfas­send und wie­der­holt geschult wer­den und ande­rer­seits genü­gend Vor­lauf­zeit zum Ken­nen­ler­nen des Pro­gramms haben.

Dozenten für Logos begeistern

Jeman­den für ein Pro­jekt zu gewin­nen ist das eine. Einen Men­schen für ein Pro­jekt zu begeis­tern ist aber etwas ganz ande­res. Letz­te­res muss aller­dings gesche­hen, wenn die ganz­heit­li­che Inte­gra­ti­on von Logos gelin­gen soll. Begeis­te­rung ent­steht über­all dort, wo man etwas erlebt. Die Dozen­ten müs­sen des­halb schon sehr früh­zei­tig aus­rei­chend gute Erleb­nis­se mit Logos haben. Am ein­fachs­ten gelingt dies durch die Vor­füh­rung der Leis­tungs­fä­hig­keit und des Mehr­wer­tes von Logos. Wer erlebt hat, wie schnell man mit Logos Wort­stu­di­en durch­füh­ren kann, wie ein­fach man mit nur einem Klick alle rele­van­ten Kom­men­ta­re zu einer Bibel­stel­le mit­ein­an­der ver­glei­chen kann, wie augen­öff­nend (und theo­lo­gisch rele­vant) eine gra­fi­sche Ani­ma­ti­on der bibli­schen Wun­der ist, der ent­wi­ckelt eine zuneh­men­de Begeis­te­rung für das Pro­gramm. Dar­über hin­aus ist es för­der­lich, wenn die Dozen­ten schon lan­ge vor der Inte­gra­ti­on eige­ne Erfah­run­gen mit dem Pro­gramm machen kön­nen. Auch so kann sich Lei­den­schaft für Logos entwickeln.

Fakt ist: Die Dozen­ten müs­sen für die Visi­on gewon­nen wer­den, wenn Logos ganz­heit­lich in die Aus­bil­dung inte­griert wer­den soll. Aber nicht nur das.

Die Dozenten als Kompetenzvermittler

Soll die Inte­gra­ti­on von Logos an einer theo­lo­gi­schen Aus­bil­dungs­stät­te gelin­gen, dann dür­fen die Dozen­ten nicht nur als Visi­ons­trä­ger fun­gie­ren. Sie müs­sen gleich­zei­tig auch hoch­kom­pe­tent im Umgang mit Logos sein. Und das bedeu­tet, dass die Dozen­ten selbst zunächst geschult wer­den müs­sen. Nur dann kön­nen sie im Lehr­kon­text tat­säch­li­che Kom­pe­tenz vermitteln.

Die Schu­lung der Dozen­ten ist eine Schlüs­sel­stel­le. Hier wer­den die Wei­chen für Erfolg oder Miss­erfolg des gesam­ten Pro­jek­tes gestellt. Fol­gen­des Vor­ge­hen hat sich als hilf­reich erwiesen:

Jeder Dozent erhält ein Jahr vor der Integration sein eigenes Logos-Paket

Damit der ein­zel­ne Dozent Logos zu Genü­ge ken­nen­ler­nen kann, soll­te er schon sehr früh­zei­tig sein eige­nes Pro­gramm bekom­men. Dabei ist es abso­lut not­wen­dig, dass die­ses Ken­nen­ler­nen im geschütz­ten Rah­men geschieht. Der Dozent muss also noch nicht mit Logos unter­rich­ten und noch nicht alles ver­ste­hen. Er kann viel­mehr ganz ent­spannt ers­te Erfah­run­gen mit dem Pro­gramm sammeln.

Logos-Webinare (gemeinsam) anschauen

Logos hat auf sei­nem You­Tube-Kanal eine her­vor­ra­gen­de Webi­nar-Rei­he. Die­se Rei­he ist prä­de­sti­niert für das ers­te Ken­nen­ler­nen von Logos. Gleich­zei­tig lernt auch der lang­jäh­ri­ge Logos-Nut­zer neu­es. Rich­tig gut! Am effek­tivs­ten ist es natür­lich, wenn man die vor­ge­stell­ten Inhal­te sofort am eige­nen Rech­ner aus­pro­biert. In unse­rem Fall – und das wür­de ich emp­feh­len – haben wir die Webi­na­re sogar als gesam­tes Kol­le­gi­um gemein­sam ange­schaut. Das hat den Vor­teil, dass man sich gegen­sei­tig hel­fen kann. Neben­bei stär­ken sol­che Erleb­nis­se auch die gemein­sa­me Logos-Visi­on und den Zusam­men­halt im Kollegium.

Logos-Schulungen vor Ort

Einer der gro­ßen Vor­tei­le von Logos ist der Cus­to­mer-Ser­vice. Dies gilt auch in Bezug auf Schu­lun­gen. Logos bie­tet häu­fi­ge Vor-Ort-Schu­lun­gen an und bei insti­tu­tio­nel­len Lösun­gen sind sogar indi­vi­du­ell zuge­schnit­te­ne Fort­bil­dun­gen für die kon­kre­te Insti­tu­ti­on mög­lich. In unse­rem Fall war solch eine Vor-Ort-Schu­lung im Haus eine tol­le Mög­lich­keit, um Fra­gen an Exper­ten zu stel­len und einen Schritt wei­ter auf unse­rem Lern­weg als Kol­le­gi­um zu kommen.

Interne Schulungen

Neben den Vor-Ort-Schu­lun­gen durch Logos soll­te es unbe­dingt auch regel­mä­ßi­ge inter­ne Schu­lun­gen geben. Inter­ne Schu­lun­gen haben den Vor­teil, dass man den ein­zel­nen Dozen­ten noch stär­ker in den Blick neh­men kann. Auf­grund von Per­sön­lich­keits­struk­tur, Alter und Erfah­run­gen sind wir Men­schen unter­schied­lich schnell in der digi­ta­len Kom­pe­tenz­ent­wick­lung. Wich­tig ist aber, dass kei­ner auf der Stre­cke bleibt. Regel­mä­ßi­ge inter­ne Schu­lun­gen kön­nen des­we­gen lang­sam und Schritt für Schritt den Umgang mit Logos för­dern. Wir ver­an­stal­ten bei uns z. B. regel­mä­ßig ein „Logos­Lab“. Via der Q&A‑Funktion von Men­ti­me­ter kön­nen Dozie­ren­de und Stu­die­ren­de per­ma­nent kon­kre­te Fra­gen in Bezug auf Logos stel­len und sie prio­ri­sie­ren. Ein­mal im Monat tref­fen sich dann alle Inter­es­sier­ten, und ein Dozent beant­wor­tet die Fra­gen und zeigt den Lösungs­weg in Logos. Das ist ein guter Weg, um unauf­hör­lich zu lernen.

Individuelle Beratung

Um dem Unbe­ha­gen man­cher Dozen­ten in Bezug auf die eige­ne Logos-Kom­pe­tenz zu begeg­nen, ist es nötig, immer wie­der die indi­vi­du­el­le Bera­tung anzu­bie­ten. Am bes­ten gibt es eine Per­son im Haus, die als Logos-Ansprech­part­ner fun­giert. An die­se Per­son kön­nen sich dann ein­zel­ne Dozen­ten mit ihren ganz indi­vi­du­el­len Pro­ble­men und Her­aus­for­de­run­gen in Bezug auf Logos wen­den. Gera­de die­ses „Ich bin für dich und dein Pro­blem da“ ist enorm wich­tig, um die Dozen­ten für den Weg zu gewinnen.

Dranbleiben

Wie bei jedem Lern­pro­zess gilt: Man muss dran­blei­ben – am bes­ten lebens­lang. Und das geht bei Logos sehr ein­fach. Einer der gro­ßen Vor­tei­le von Logos ist das viel­fäl­ti­ge Fort­bil­dungs­an­ge­bot und die umfang­rei­chen Lern­mög­lich­kei­ten. Ich nen­ne hier nur die Wich­tigs­ten. Die drei Ange­bo­te gibt es auch in Eng­lisch (Vide­os | Blog | Forum). Auf­grund der grö­ße­ren Reich­wei­te sind hier noch­mals sehr viel mehr Infos und Lern­mög­lich­kei­ten vor­han­den. Und: Logos bie­tet sogar ein eige­nes Facul­ty-Trai­ning an, was beson­ders für die Schu­lung der Dozen­ten geeig­net ist.

  • Logos bei You­Tube: Neben den Webi­na­ren gibt es hier immer wie­der nütz­li­che Tipps und Tricks. Die­se Vide­os loh­nen sich auf jeden Fall.
  • Logos-Blog: Ide­al, um bestimm­te Res­sour­cen und Funk­tio­nen von Logos kennenzulernen.
  • Logos-Forum: Die deut­sche Logos-Com­mu­ni­ty hat auch ein eige­nes Forum. Hier kann jeder Nut­zer Fra­gen stel­len, die dann ande­re Nut­zer beant­wor­ten. Sehr hilf­reich. Und: Man lernt auch von den Fra­gen, die ande­re stellen.

Die drei Ange­bo­te gibt es auch in Eng­lisch (Vide­os | Blog | Forum). Auf­grund der grö­ße­ren Reich­wei­te sind hier noch­mals sehr viel mehr Infos und Lern­mög­lich­kei­ten vor­han­den. Und: Logos bie­tet sogar ein eige­nes Facul­ty-Trai­ning an, was beson­ders für die Schu­lung der Dozen­ten geeig­net ist.

Fazit

The facul­ty is the cur­ri­cu­lum. Die Dozen­ten sind der wesent­lichs­te Bestand­teil theo­lo­gi­scher Aus­bil­dung. Des­we­gen ist es uner­läss­lich, dass die Unter­rich­ten­den einer Aus­bil­dungs­stät­te den Traum von Logos nicht nur mit­tra­gen, son­dern ihn auch begeis­tert leben und den Umgang mit dem Pro­gramm kom­pe­tent ver­mit­teln. Dabei sind die vie­len von Logos selbst ange­bo­te­nen Schu­lungs­mög­lich­kei­ten eine gro­ße Hil­fe. Wir müs­sen sie nur nutzen.

So What?!

Wie inten­siv nut­zen Sie die Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten von Logos? Was kön­nen Sie dazu bei­tra­gen, dass die Logos-Nut­zer in Ihrer Aus­bil­dungs­stät­te, Ihrer Kir­che oder Ihrem Werk noch fit­ter im Umgang mit Logos wer­den? Wo kön­nen Sie die Exper­ten von Logos mit ins Boot holen? Think out of the box!


Über den Autor: Ste­pha­nus Schäl ist Dozent für Altes Tes­ta­ment an der Bibel­schu­le Bra­ke, pro­mo­viert gera­de in Lea­ders­hip in Theo­lo­gi­cal Edu­ca­ti­on an der Colum­bia Inter­na­tio­nal Uni­ver­si­ty und gehört unter ande­rem zum Lei­tungs­team vom Bibel­pro­jekt und visio­me­dia.

Stephanus Schäl

Über den Autor

Stephanus Schäl (Jg. 1982) lebt mit seiner Frau und ihren vier Kindern in Lemgo. Er ist Dozent für Altes Testament an der Bibelschule Brake, promoviert gerade im Bereich der theologischen Ausbildung und verantwortet darüber hinaus die theologische Leitung des Bibelprojekts in Deutschland. Neben seiner Familie begeistert ihn alles, was mit Theologie, Bildung und Leiterschaft zu tun hat.

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  1. Hi, erst mal dan­ke für den guten Beitrag.
    Dozen­ten an einer theo­lo­gi­schen Hoch­schu­le im Cur­ri­cu­lum Uni­ver­sa­le sind sehr wich­tig für die Inte­gra­ti­on von LOGOS. Eine Uni oder ein Semi­nar stellt jedoch nicht unbe­dingt auch eine Gemein­de dar. Das Selbst­ver­ständ­nis: „Wir ent­wi­ckeln Tech­no­lo­gien, um die Gemein­den im Lich­te des Wor­tes Got­tes wach­sen zu las­sen”- imple­men­tiert m.E. auch fol­gen­des: Gemäß „Mat­thes am Letz­ten”: „Gehet hin und tauf­et im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes und lehrt sie tun ALLES, was ich Euch bei­gebracht habe!” – Die­ser Misi­ons­be­fehl ergeht an die bereits in einem 3,5‑Jährigen Crash­kurs des­je­ni­gen Dozen­ten, der ja die christ­li­che Reli­gi­on damit als Bund in´s Leben geru­fen hat. Inso­fern ist auch die Tech­nik oder Tech­no­lo­gie ein wesent­li­ches Merk­mal der Mis­si­on. Die Theo­lo­gie erhebt den Anspruch, in einem Elfen­bein­turm die Vor­be­rei­tun­gen für das Wachs­tum der Gemein­den zu legen. – Mei­ne Erfah­rung zeigt, seit­dem ich/​wir 1992 als Mis­si­ons­lei­ter von LOGOS Mis­si­on India, EUROPA UND DANN Glo­bal mit Lehr­auf­trag von Beröa/​Erzhausen, Bere­an Schools, ICI, Glo­bal Uni­ver­si­ty, Spring­field, MO (vor­her: Texas) ein­ge­setzt wur­de, dass die Gemein­den wach­sen, wenn sie nach der S³-Regel selbst­ver­wal­tet, selbst­un­ter­hal­tend, selbst-aus­brei­tend sind. Das habe ich in mei­nem ebook Rosen­kranz-Temp­ler­of­fen­ba­rung dar­ge­stellt. Mei­ne ers­te elek­tro­ni­sche Bibel, ein Texas Instru­ments book­man ging, nach­dem ich sel­ber in mei­ner Gemein­de damit gelehrt habe, in unse­re Mis­si­ons­fel­der. Durch sel­ber gemach­te Lehr­vi­de­os und webi­na­re, die auch per Sat­teli­ten-TV aus­ge­strahlt wur­den, bekam mein Mis­si­ons­be­fehl Aus­merk­sam­keit. Die WERKE, HOCHSCHULEN und Gemein­den ent­wi­ckel­ten sich teil­wei­se sehr rasch. Ich bekam meh­re­re ehren­amt­li­che Titel und insti­tu­tio­nel­le Pri­vi­le­gi­en, sowohl als Gemein­de­lei­ter einer eige­nen Deno­mi­na­ti­on, als Pro­fes­sor, Dr., PhD,DD, MA. Mei­ne Libro­nix Stu­di­en­bi­bel wur­de nach und nach auf­ge­stockt und wuchs. Somit sind wir nun in der Lage, über 30 Advan­ced Stu­dy- Stu­di­en­plät­ze für Pas­to­ren, Bischö­fe, Rever­ends, Gemein­de­lei­ter, Leh­rer, Hoch­schul-Lei­ter, Stu­den­ten für zunächst 5 Jah­re (mit der fes­ten Erwar­tung der per­pe­tu­el­len Re- Inkar­di­na­ti­on) zu unter­hal­ten. Über The Remo­te Rese­arch Libra­ry ste­hen damit der­zeit 4.230 Wer­ke (mit upgrade etwa 16.000) zur Ver­fü­gung, um For­schung, Leh­re und Mis­si­on, also Gemein­de­wachs­tum zu unter­stüt­zen. Das hört sich nach sehr viel an, im his­to­ri­schen Kntext umfass­ten aller­dings christ­li­che Biblio­the­ken (Cordoba/​Tole­do mit etwa 400.000 Wer­ken, oder die in Sans­krit über­lie­fer­ten Biblio­the­ken der Süd­in­di­schen Tho­mas-Kir­chen mit geschätzt über 1 Mio – teil­wei­se noch nicht elek­tro­nisch kata­lo­gi­sier­ten Wer­ken) bereits sehr viel mehr Lite­ra­tur. Die Inte­gra­ti­on von LOGOS- samt Guten­berg-Edi­ti­on, Wiki­pe­dia, Fak­ten­che­ker- Tur­bo-Suchen- ist also auch eine wesent­li­che Umset­zung der inte­gren per­sön­li­chen Beru­fung und Bestim­mung. Dabei spielt die Akzep­tanz in den jewei­li­gen Kul­tu­ren- und Sprach­re­gio­nen eine mass­geb­li­che Rol­le. Als ich 2010 für Deutschland/​Germany von der AGO und Glo­bal U. mei­nen Lehr­auf­trag bekam, stan­den wir etwas zwi­schen den Stüh­len der deut­schen Lehr­tra­di­ti­on und der jewei­li­gen Kir­chen. Ob katho­lisch (wie das Rosen­kranz-Gebet und mei­ne Mit­glied­schaft bei den Dome­ni­can White Fathers nach VGa­ti­can Law), als auch kei­ne Lauf­bahn als Pfingst­ler und ehem. Mit­glied der evan­ge­li­schen Kir­che mach­te es den jeweils auf ihre Allein­stel­lungs­merk­ma­le und den damit ver­bun­de­nen Stan­des­dün­kel schwer, sich in For­schung und Leh­re sowie Dog­ma­tik über den Tel­ler­rand der eige­nen Hier­ar­chien hin­weg­bli­ckend auf moder­ne Tech­no­lo­gien ein­zu­las­sen, bei denen nur per eini­gen Maus­klicks die jewei­li­ge Prä­fe­renz und Prio­ri­tät spe­zia­li­siert, also Cus­to­mi­zed auf die Ansprü­che der Leh­re wer­den kann. Sicher wird LOGOS nicht alle Ein­bli­cke in die Papst-Archi­ve, oder die Sans­krit-Biblio­the­ken ermög­li­chen, den­noch sind Ein­sicht, Weis­heit und Erkennt­nis mög­lich, die als Game-Chan­ger bezeich­net wer­den. Ich freue mich sehr über intel­li­gen­te Chris­ten, die sich nicht mehr mit WENIGER begnü­gen, son­dern neue Bench-Marks set­zen. Ob freie theo­lo­gi­sche Semi­na­re, Bibel­schu­len, Hoch­schu­len, Aka­de­mien oder Ordi­na­ri­en­uni­ver­si­tä­ten, mit LOGOS ist es dem Hei­li­gen Geist mehr denn je mög­lich zu when wo und wie ER will. Du weisst mach­mal nicht genau, wo ER her kommt und wohin ER geht, den­noch spürst Du SEIN Wir­ken wohl. Preis dem Herrn!

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