Die Dozenten – Die Integration von Logos an einer theologischen Ausbildungsstätte 6

Die Inte­gra­tion von Logos an ein­er the­ol­o­gis­chen Aus­bil­dungsstätte ste­ht und fällt mit den Dozen­ten. Sind die Dozen­ten von Logos begeis­tert und kom­pe­tent im Umgang damit, wer­den es die Studieren­den auch sein – und umgekehrt. Logos in die gesamte Aus­bil­dung zu inte­gri­eren gelingt deshalb nur dann, wenn alle Dozen­ten die Vision und die Kom­pe­tenz von Logos leben und weit­ergeben.

The faculty is the curriculum

Häu­fig habe ich Beratungs­ge­spräche mit den Studieren­den, die noch irgend­wo anders weit­er­studieren wollen. Dabei gilt es vieles zu bedenken. So gut wie immer lande ich aber bei einem Ratschlag: „Schau dir nicht nur den Lehrplan, die Gebäude und den Abschluss an. Achte vor allem darauf, welche Dozen­ten an der Aus­bil­dungsstätte unter­richt­en. Nichts wird dich mehr prä­gen als sie.“

Die Dozen­ten sind der wesentlich­ste Bestandteil jed­er Aus­bil­dung. Im englis­chsprachi­gen Raum sagt man deshalb häu­figer „The fac­ul­ty is the cur­ricu­lum.“ Und das stimmt. Heutzu­tage ver­ste­ht man unter einem Cur­ricu­lum mehr als die Summe der unter­richteten Fäch­er. Das Cur­ricu­lum beschreibt vielmehr die Gesamtheit aller Lern­er­fahrun­gen, die der Studierende während sein­er Aus­bil­dung macht. Dazu gehören ganz wesentlich das Vor­bild, die Per­sön­lichkeit, die Ein­stel­lun­gen, Hal­tun­gen und Emo­tio­nen der Dozen­ten. Ger­ade deshalb wird die Inte­gra­tion von Logos nur dann gelin­gen, wenn die Unter­rich­t­en­den Visions- und Kom­pe­ten­zträger für Logos sind.

Die Dozenten als Visionsträger

Der Traum von der Inte­gra­tion von Logos sollte nicht nur der Traum der Aus­bil­dungsstätte an sich oder von einzel­nen Dozen­ten sein. Vielmehr muss der Großteil der Unter­rich­t­en­den die Vision und den Traum mit­tra­gen. Das meint ein Zweifach­es. Erstens, die Dozen­ten müssen für das Logos-Pro­jekt gewon­nen wer­den. Und zweit­ens, die Dozen­ten müssen eine Begeis­terung für Logos entwick­eln. Bei­des ist nicht das Gleiche.

Dozenten für das Logos-Projekt gewinnen

Um das Kol­legium für die Inte­gra­tion von Logos zu gewin­nen, sind zwei Dinge notwendig. Ein­er­seits muss das ganze Pro­jekt umfassend begrün­det wer­den. Die Notwendigkeit muss aufgezeigt, die Her­aus­forderun­gen und Kosten vor Augen gestellt und die Vorteile deut­lich gemacht wer­den. Vieles, was ich in dieser Artikel­rei­he über den Ker­nauf­trag the­ol­o­gis­ch­er Bil­dung, die dig­i­tal­en Ure­in­wohn­er, die Finanzierungsmöglichkeit­en, den insti­tu­tionellen Mehrw­ert usw. geschrieben habe, gehört hier­hin. Ander­er­seits müssen an dieser Stelle aber auch Ein­wände und Bedenken ernst genom­men und wo möglich entkräftet werden.

Die häu­fig­sten Ein­wände und Bedenken sind mein­er Erfahrung nach folgende:

Wird dadurch die Bibliothek abgeschafft oder überflüssig?“

Nein, natür­lich nicht. Bib­lio­theken und das Arbeit­en mit Büch­ern wird immer ein Bestandteil the­ol­o­gis­ch­er Aus­bil­dung bleiben. Allerd­ings bietet die Inte­gra­tion von Logos vielfältige Möglichkeit­en, die neben der Bib­lio­thek genutzt wer­den können.

Verliere ich als Unterrichtender damit nicht meinen Wissensvorsprung vor den Studierenden?“

In der Tat: Logos gibt dem Ler­nen­den eine Fülle von Infor­ma­tio­nen und Inhal­ten in die Hand – nur einen Klick weit ent­fer­nt. Allerd­ings wird heute mehr und mehr klar, dass die Auf­gabe von Lehren­den nicht mehr die alleinige Ver­mit­tlung von Inhal­ten ist. Es geht vielmehr darum, den Studieren­den einen kom­pe­ten­ten Umgang mit der Infor­ma­tions­flut beizubrin­gen. Von daher nimmt evtl. der reine Wis­sensvor­sprung des Unter­rich­t­en­den etwas ab – der Kom­pe­ten­zvor­sprung bleibt aber. In unser­er kom­plex­en und dig­i­tal­isierten Welt geht es nun aber immer mehr genau darum: Kompetenz!

Komme ich selbst als Dozent überhaupt mit dem Programm klar?“

Diese Frage ist mehr als ver­ständlich. Wer als dig­i­taler Immi­grant, dig­i­tale Ure­in­wohn­er für ein dig­i­tales Werkzeug aus­bilden will, ste­ht vor ein­er größeren Her­aus­forderung. Hier ist es entschei­dend, dass die Dozen­ten ein­er­seits umfassend und wieder­holt geschult wer­den und ander­er­seits genü­gend Vor­laufzeit zum Ken­nen­ler­nen des Pro­gramms haben.

Dozenten für Logos begeistern

Jeman­den für ein Pro­jekt zu gewin­nen ist das eine. Einen Men­schen für ein Pro­jekt zu begeis­tern ist aber etwas ganz anderes. Let­zteres muss allerd­ings geschehen, wenn die ganzheitliche Inte­gra­tion von Logos gelin­gen soll. Begeis­terung entste­ht über­all dort, wo man etwas erlebt. Die Dozen­ten müssen deshalb schon sehr frühzeit­ig aus­re­ichend gute Erleb­nisse mit Logos haben. Am ein­fach­sten gelingt dies durch die Vor­führung der Leis­tungs­fähigkeit und des Mehrw­ertes von Logos. Wer erlebt hat, wie schnell man mit Logos Wort­stu­di­en durch­führen kann, wie ein­fach man mit nur einem Klick alle rel­e­van­ten Kom­mentare zu ein­er Bibel­stelle miteinan­der ver­gle­ichen kann, wie augenöff­nend (und the­ol­o­gisch rel­e­vant) eine grafis­che Ani­ma­tion der bib­lis­chen Wun­der ist, der entwick­elt eine zunehmende Begeis­terung für das Pro­gramm. Darüber hin­aus ist es förder­lich, wenn die Dozen­ten schon lange vor der Inte­gra­tion eigene Erfahrun­gen mit dem Pro­gramm machen kön­nen. Auch so kann sich Lei­den­schaft für Logos entwickeln.

Fakt ist: Die Dozen­ten müssen für die Vision gewon­nen wer­den, wenn Logos ganzheitlich in die Aus­bil­dung inte­gri­ert wer­den soll. Aber nicht nur das.

Die Dozenten als Kompetenzvermittler

Soll die Inte­gra­tion von Logos an ein­er the­ol­o­gis­chen Aus­bil­dungsstätte gelin­gen, dann dür­fen die Dozen­ten nicht nur als Vision­sträger fungieren. Sie müssen gle­ichzeit­ig auch hochkom­pe­tent im Umgang mit Logos sein. Und das bedeutet, dass die Dozen­ten selb­st zunächst geschult wer­den müssen. Nur dann kön­nen sie im Lehrkon­text tat­säch­liche Kom­pe­tenz vermitteln.

Die Schu­lung der Dozen­ten ist eine Schlüs­sel­stelle. Hier wer­den die Weichen für Erfolg oder Mis­ser­folg des gesamten Pro­jek­tes gestellt. Fol­gen­des Vorge­hen hat sich als hil­fre­ich erwiesen:

Jeder Dozent erhält ein Jahr vor der Integration sein eigenes Logos-Paket

Damit der einzelne Dozent Logos zu Genüge ken­nen­ler­nen kann, sollte er schon sehr frühzeit­ig sein eigenes Pro­gramm bekom­men. Dabei ist es abso­lut notwendig, dass dieses Ken­nen­ler­nen im geschützten Rah­men geschieht. Der Dozent muss also noch nicht mit Logos unter­richt­en und noch nicht alles ver­ste­hen. Er kann vielmehr ganz entspan­nt erste Erfahrun­gen mit dem Pro­gramm sammeln.

Logos-Webinare (gemeinsam) anschauen

Logos hat auf seinem YouTube-Kanal eine her­vor­ra­gende Webi­nar-Rei­he. Diese Rei­he ist prädes­tiniert für das erste Ken­nen­ler­nen von Logos. Gle­ichzeit­ig lernt auch der langjährige Logos-Nutzer neues. Richtig gut! Am effek­tivsten ist es natür­lich, wenn man die vorgestell­ten Inhalte sofort am eige­nen Rech­n­er aus­pro­biert. In unserem Fall – und das würde ich empfehlen – haben wir die Webina­re sog­ar als gesamtes Kol­legium gemein­sam angeschaut. Das hat den Vorteil, dass man sich gegen­seit­ig helfen kann. Neben­bei stärken solche Erleb­nisse auch die gemein­same Logos-Vision und den Zusam­men­halt im Kollegium.

Logos-Schulungen vor Ort

Ein­er der großen Vorteile von Logos ist der Cus­tomer-Ser­vice. Dies gilt auch in Bezug auf Schu­lun­gen. Logos bietet häu­fige Vor-Ort-Schu­lun­gen an und bei insti­tu­tionellen Lösun­gen sind sog­ar indi­vidu­ell zugeschnit­tene Fort­bil­dun­gen für die konkrete Insti­tu­tion möglich. In unserem Fall war solch eine Vor-Ort-Schu­lung im Haus eine tolle Möglichkeit, um Fra­gen an Experten zu stellen und einen Schritt weit­er auf unserem Lern­weg als Kol­legium zu kommen.

Interne Schulungen

Neben den Vor-Ort-Schu­lun­gen durch Logos sollte es unbe­d­ingt auch regelmäßige interne Schu­lun­gen geben. Interne Schu­lun­gen haben den Vorteil, dass man den einzel­nen Dozen­ten noch stärk­er in den Blick nehmen kann. Auf­grund von Per­sön­lichkeitsstruk­tur, Alter und Erfahrun­gen sind wir Men­schen unter­schiedlich schnell in der dig­i­tal­en Kom­pe­ten­zen­twick­lung. Wichtig ist aber, dass kein­er auf der Strecke bleibt. Regelmäßige interne Schu­lun­gen kön­nen deswe­gen langsam und Schritt für Schritt den Umgang mit Logos fördern. Wir ver­anstal­ten bei uns z. B. regelmäßig ein „LogosLab“. Via der Q&A‑Funktion von Men­time­ter kön­nen Dozierende und Studierende per­ma­nent konkrete Fra­gen in Bezug auf Logos stellen und sie pri­or­isieren. Ein­mal im Monat tre­f­fen sich dann alle Inter­essierten, und ein Dozent beant­wortet die Fra­gen und zeigt den Lösungsweg in Logos. Das ist ein guter Weg, um unaufhör­lich zu lernen.

Individuelle Beratung

Um dem Unbe­ha­gen manch­er Dozen­ten in Bezug auf die eigene Logos-Kom­pe­tenz zu begeg­nen, ist es nötig, immer wieder die indi­vidu­elle Beratung anzu­bi­eten. Am besten gibt es eine Per­son im Haus, die als Logos-Ansprech­part­ner fungiert. An diese Per­son kön­nen sich dann einzelne Dozen­ten mit ihren ganz indi­vidu­ellen Prob­le­men und Her­aus­forderun­gen in Bezug auf Logos wen­den. Ger­ade dieses „Ich bin für dich und dein Prob­lem da“ ist enorm wichtig, um die Dozen­ten für den Weg zu gewinnen.

Dranbleiben

Wie bei jedem Lern­prozess gilt: Man muss dran­bleiben – am besten lebenslang. Und das geht bei Logos sehr ein­fach. Ein­er der großen Vorteile von Logos ist das vielfältige Fort­bil­dungsange­bot und die umfan­gre­ichen Lern­möglichkeit­en. Ich nenne hier nur die Wichtig­sten. Die drei Ange­bote gibt es auch in Englisch (Videos | Blog | Forum). Auf­grund der größeren Reich­weite sind hier nochmals sehr viel mehr Infos und Lern­möglichkeit­en vorhan­den. Und: Logos bietet sog­ar ein eigenes Fac­ul­ty-Train­ing an, was beson­ders für die Schu­lung der Dozen­ten geeignet ist.

  • Logos bei YouTube: Neben den Webina­ren gibt es hier immer wieder nüt­zliche Tipps und Tricks. Diese Videos lohnen sich auf jeden Fall.
  • Logos-Blog: Ide­al, um bes­timmte Ressourcen und Funk­tio­nen von Logos kennenzulernen.
  • Logos-Forum: Die deutsche Logos-Com­mu­ni­ty hat auch ein eigenes Forum. Hier kann jed­er Nutzer Fra­gen stellen, die dann andere Nutzer beant­worten. Sehr hil­fre­ich. Und: Man lernt auch von den Fra­gen, die andere stellen.

Fazit

The fac­ul­ty is the cur­ricu­lum. Die Dozen­ten sind der wesentlich­ste Bestandteil the­ol­o­gis­ch­er Aus­bil­dung. Deswe­gen ist es uner­lässlich, dass die Unter­rich­t­en­den ein­er Aus­bil­dungsstätte den Traum von Logos nicht nur mit­tra­gen, son­dern ihn auch begeis­tert leben und den Umgang mit dem Pro­gramm kom­pe­tent ver­mit­teln. Dabei sind die vie­len von Logos selb­st ange­bote­nen Schu­lungsmöglichkeit­en eine große Hil­fe. Wir müssen sie nur nutzen.

So What?!

Wie inten­siv nutzen Sie die Fort­bil­dungsmöglichkeit­en von Logos? Was kön­nen Sie dazu beitra­gen, dass die Logos-Nutzer in Ihrer Aus­bil­dungsstätte, Ihrer Kirche oder Ihrem Werk noch fit­ter im Umgang mit Logos wer­den? Wo kön­nen Sie die Experten von Logos mit ins Boot holen? Think out of the box!


Über den Autor: Stephanus Schäl ist Dozent für Altes Tes­ta­ment an der Bibelschule Brake, pro­moviert ger­ade in Lead­er­ship in The­o­log­i­cal Edu­ca­tion an der Colum­bia Inter­na­tion­al Uni­ver­si­ty und gehört unter anderem zum Leitung­steam vom Bibel­pro­jekt und visio­me­dia.

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Stephanus Schäl
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1 Kommentar
  • Hi, erst mal danke für den guten Beitrag.
    Dozen­ten an ein­er the­ol­o­gis­chen Hochschule im Cur­ricu­lum Uni­ver­sale sind sehr wichtig für die Inte­gra­tion von LOGOS. Eine Uni oder ein Sem­i­nar stellt jedoch nicht unbe­d­ingt auch eine Gemeinde dar. Das Selb­stver­ständ­nis: „Wir entwick­eln Tech­nolo­gien, um die Gemein­den im Lichte des Wortes Gottes wach­sen zu lassen”- imple­men­tiert m.E. auch fol­gen­des: Gemäß „Matthes am Let­zten”: „Gehet hin und taufet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heili­gen Geistes und lehrt sie tun ALLES, was ich Euch beige­bracht habe!” – Dieser Misions­be­fehl erge­ht an die bere­its in einem 3,5‑Jährigen Crashkurs desjeni­gen Dozen­ten, der ja die christliche Reli­gion damit als Bund in´s Leben gerufen hat. Insofern ist auch die Tech­nik oder Tech­nolo­gie ein wesentlich­es Merk­mal der Mis­sion. Die The­olo­gie erhebt den Anspruch, in einem Elfen­bein­turm die Vor­bere­itun­gen für das Wach­s­tum der Gemein­den zu leg­en. – Meine Erfahrung zeigt, seit­dem ich/​wir 1992 als Mis­sion­sleit­er von LOGOS Mis­sion India, EUROPA UND DANN Glob­al mit Lehrauf­trag von Beröa/​Erzhausen, Bere­an Schools, ICI, Glob­al Uni­ver­si­ty, Spring­field, MO (vorher: Texas) einge­set­zt wurde, dass die Gemein­den wach­sen, wenn sie nach der S³-Regel selb­stver­wal­tet, selb­stun­ter­hal­tend, selb­st-aus­bre­i­t­end sind. Das habe ich in meinem ebook Rosenkranz-Tem­plerof­fen­barung dargestellt. Meine erste elek­tro­n­is­che Bibel, ein Texas Instru­ments book­man ging, nach­dem ich sel­ber in mein­er Gemeinde damit gelehrt habe, in unsere Mis­sions­felder. Durch sel­ber gemachte Lehrvideos und webina­re, die auch per Sat­teliten-TV aus­ges­trahlt wur­den, bekam mein Mis­sions­be­fehl Aus­merk­samkeit. Die WERKE, HOCHSCHULEN und Gemein­den entwick­el­ten sich teil­weise sehr rasch. Ich bekam mehrere ehre­namtliche Titel und insti­tu­tionelle Priv­i­legien, sowohl als Gemein­deleit­er ein­er eige­nen Denom­i­na­tion, als Pro­fes­sor, Dr., PhD,DD, MA. Meine Libronix Stu­di­en­bibel wurde nach und nach aufge­stockt und wuchs. Somit sind wir nun in der Lage, über 30 Advanced Study- Stu­di­en­plätze für Pas­toren, Bis­chöfe, Rev­erends, Gemein­deleit­er, Lehrer, Hochschul-Leit­er, Stu­den­ten für zunächst 5 Jahre (mit der fes­ten Erwartung der per­petuellen Re- Inkar­di­na­tion) zu unter­hal­ten. Über The Remote Research Library ste­hen damit derzeit 4.230 Werke (mit upgrade etwa 16.000) zur Ver­fü­gung, um Forschung, Lehre und Mis­sion, also Gemein­dewach­s­tum zu unter­stützen. Das hört sich nach sehr viel an, im his­torischen Kntext umfassten allerd­ings christliche Bib­lio­theken (Cordoba/​Tole­do mit etwa 400.000 Werken, oder die in San­skrit über­liefer­ten Bib­lio­theken der Südindis­chen Thomas-Kirchen mit geschätzt über 1 Mio – teil­weise noch nicht elek­tro­n­isch kat­a­l­o­gisierten Werken) bere­its sehr viel mehr Lit­er­atur. Die Inte­gra­tion von LOGOS- samt Guten­berg-Edi­tion, Wikipedia, Fak­tenchek­er- Tur­bo-Suchen- ist also auch eine wesentliche Umset­zung der inte­gren per­sön­lichen Beru­fung und Bes­tim­mung. Dabei spielt die Akzep­tanz in den jew­eili­gen Kul­turen- und Sprachre­gio­nen eine mass­ge­bliche Rolle. Als ich 2010 für Deutschland/​Germany von der AGO und Glob­al U. meinen Lehrauf­trag bekam, standen wir etwas zwis­chen den Stühlen der deutschen Lehrtra­di­tion und der jew­eili­gen Kirchen. Ob katholisch (wie das Rosenkranz-Gebet und meine Mit­glied­schaft bei den Domeni­can White Fathers nach VGat­i­can Law), als auch keine Lauf­bahn als Pfin­gstler und ehem. Mit­glied der evan­ge­lis­chen Kirche machte es den jew­eils auf ihre Alle­in­stel­lungsmerk­male und den damit ver­bun­de­nen Standes­dünkel schw­er, sich in Forschung und Lehre sowie Dog­matik über den Teller­rand der eige­nen Hier­ar­chien hin­weg­blick­end auf mod­erne Tech­nolo­gien einzu­lassen, bei denen nur per eini­gen Mausklicks die jew­eilige Präferenz und Pri­or­ität spezial­isiert, also Cus­tomized auf die Ansprüche der Lehre wer­den kann. Sich­er wird LOGOS nicht alle Ein­blicke in die Papst-Archive, oder die San­skrit-Bib­lio­theken ermöglichen, den­noch sind Ein­sicht, Weisheit und Erken­nt­nis möglich, die als Game-Chang­er beze­ich­net wer­den. Ich freue mich sehr über intel­li­gente Chris­ten, die sich nicht mehr mit WENIGER beg­nü­gen, son­dern neue Bench-Marks set­zen. Ob freie the­ol­o­gis­che Sem­i­nare, Bibelschulen, Hochschulen, Akademien oder Ordi­nar­ienuni­ver­sitäten, mit LOGOS ist es dem Heili­gen Geist mehr denn je möglich zu when wo und wie ER will. Du weisst mach­mal nicht genau, wo ER her kommt und wohin ER geht, den­noch spürst Du SEIN Wirken wohl. Preis dem Herrn!