Fünf Evan­ge­li­en schil­dern das Leben Jesu; vier fin­dest Du in Büchern – eines in der Land­schaft. Liest Du das fünf­te, eröff­net sich Dir die Welt der vier.” Die­ser vom Tiro­ler Bene­dik­ti­ner­pa­ter Bar­gil Pix­ner (1921–2005) kol­por­tier­te Spruch behaup­tet die geist­li­che Bedeu­tung Isra­els und sei­ner his­to­ri­schen Stät­ten für unser Glau­bens­le­ben. Ist die­se hohe Wert­schät­zung berech­tigt? Ich will

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Sogleich schrie der Vater des Kin­des: Ich glau­be; hilf mei­nem Unglau­ben! (Mar­kus 9,24) Der Aus­ruf eines ver­zwei­fel­ten Vaters, der mit sei­nem Latein am Ende ist – das ist der Text der Jah­res­lo­sung 2020. Es ist zugleich eine Ant­wort auf eine Auf­for­de­rung Jesu: “Alle Din­ge sind mög­lich dem, der glaubt”. Und das ist wie­der eine Ant­wort

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Wer die Geschich­te des beses­se­nen Gera­se­ners exege­tisch bear­bei­ten will, stößt unwei­ger­lich auf eine Men­ge Fra­gen, die nicht leicht eine Ant­wort fin­den. Eini­ge Ant­wort­mög­lich­kei­ten auf die­se Fra­gen soll die­ser Arti­kel lie­fern. Posi­ti­on in der Über­lie­fe­rung Die Makro­chro­no­lo­gie der syn­op­ti­schen Evan­ge­lis­ten ist über­all gleich, aber es gibt ein Pro­blem in der Mikro­chro­no­lo­gie, und dar­un­ter fällt der Abschnitt

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Mehr als eine Über­set­zung Der jüdi­sche Reli­gi­ons­phi­lo­soph Mar­tin Buber (1878–1965) gebür­tig aus Wien, gestor­ben in Jeru­sa­lem, wohin er 1938 vor den Natio­nal­so­zia­lis­ten geflo­hen war, beschäf­tig­te sich unter Vie­lem mit der Bedeu­tung der Spra­che. Neben bahn­bre­chen­den Wer­ken zur Sprach­phi­lo­so­phie (wie z. B. „Ich und Du“ in dem Band „Das dia­lo­gi­sche Prin­zip“, WB Darm­stadt) ist vor allem

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Zwei Bei­trä­ge Bon­hoef­fers zur geist­li­chen Gemein­schaft Diet­rich Bon­hoef­fer (1906–1945) Diet­rich Bon­hoef­fer ist sicher­lich einer der wich­tigs­ten Theo­lo­gen des 20. Jahr­hun­derts. Er stamm­te nicht aus from­mem Eltern­haus, und sei­ne Ent­schei­dung für den Weg der Theo­lo­gie war für sei­ne Fami­lie über­ra­schend. Zeit sei­nes Lebens war das Cha­rak­te­ris­ti­sche an Bon­hoef­fer denn auch sein ori­gi­nel­les Den­ken, das es schwer

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Der Kir­chen­schrift­stel­ler Euse­bi­us von Cäs­area hat­te einen unschätz­ba­ren Vor­teil gegen­über uns heu­te: Er konn­te die Schrif­ten von Men­schen lesen und aus­wer­ten, die Zeit­zeu­gen der ers­ten drei Jahr­hun­der­te des Chris­ten­tums waren. Und die­se Schrif­ten waren direkt vor sei­ner Haus­tür: In Cäs­area am Meer, im Hei­li­gen Land, kei­ne 100 km von Jeru­sa­lem ent­fernt. Dort gab es eine der

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