Was ist Agape-Liebe? Eine sorgfältige Untersuchung von 1. Kor 13,4–8

Von Manuel Becker

Agape, Bibelstudium, Bibelübersetzung

Die Lie­be ist zen­tral im christ­li­chen Glau­ben. Aber jeder Mensch hat sei­ne eige­ne Vor­stel­lung, was Lie­be ist. In die­sem Arti­kel wird genau unter­sucht, wie Pau­lus Aga­pe-Lie­be defi­niert hat und mit­hil­fe einer fri­schen Über­set­zung wer­den die Ver­se ganz neu leben­dig und fassbar.

Die Liebe steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens

Glau­be ohne Lie­be ist nichts wert. (Mar­tin Luther)

Luthers Zitat erin­nert an die Wor­te des Paulus:

Und wenn ich Weis­sa­gung habe und alle Geheim­nis­se und alle Erkennt­nis weiß, und wenn ich allen Glau­ben habe, sodass ich Ber­ge ver­set­ze, aber kei­ne Lie­be habe, so bin ich nichts. (…) Nun aber bleibt Glau­be, Hoff­nung, Lie­be, die­se drei; die Größ­te aber von die­sen ist die Lie­be. (1 Kor 13,2+13 ELB)

Die Lie­be ist das Herz­stück des christ­li­chen Glau­bens. Durch das Dop­pel­ge­bot der Lie­be (Mat­thä­us 22,37–40), wel­chem Jesus höchs­te Prio­ri­tät gibt, stellt Jesus selbst die Lie­be in den Mit­tel­punkt der Jesus-Nach­fol­ge. Johan­nes fasst Got­tes Wesen zusam­men in dem Satz: Gott ist Lie­be (1 Johan­nes 4,8).

In der Aus­sa­ge: „Gott ist Lie­be“ ver­dich­tet sich eine Fül­le bibli­scher, kirch­li­cher und theo­lo­gi­scher Aus­sa­gen über Gott. D.h. sie ist trotz der Ein­zig­ar­tig­keit ihrer For­mu­lie­rung (1 Joh 4,8) kei­nes­wegs eine iso­lier­te, ein­ma­li­ge, sozu­sa­gen zufäl­li­ge Aus­sa­ge, son­dern bringt – im Blick auf das Wesen Got­tes – das Wesent­li­che des christ­li­chen Got­tes­ver­ständ­nis­ses zum Aus­druck. (Här­le 2018:234)
Die Lie­be Got­tes zeigt sich dar­in, dass er den gesam­ten Kos­mos liebt (Johan­nes 3,16; das grie­chi­sche Wort für „Welt“ in die­sem Vers ist kos­mos). Die­se Lie­be hat Gott erkenn­bar demons­triert, als Jesus sein Leben für uns gab, als wir noch sei­ne Fein­de waren (Römer 5,8). Jesu ist das Eben­bild Got­tes. In Jesus erken­nen wir, wie Gott ist und infol­ge­des­sen, wie Got­tes Lie­be wirk­lich ist.

Pau­lus hat die Lie­be als das Band bezeich­net, wel­ches alles zusam­men­hält (Kolos­ser 3,12–14). Die Lie­be soll­te das Ziel aller Unter­wei­sung sein (1 Timo­theus 1,5). Wer liebt, der erfüllt das gesam­te alt­tes­ta­ment­li­che Gesetz (Römer 13,8; Gal 5,14). Ohne Fra­ge ist Jesus Chris­tus das Zen­trum der Schrift, aber eben­die­ser for­dert sei­ne Jün­ger auf, der Lie­be abso­lu­te Prio­ri­tät in ihrem Leben zu geben.

Geschichte des griechischen Wortes Agape

Die Lie­be ist wesent­lich, aber was genau ist Lie­be? Der Begriff „Lie­be“ gehört zu den am häu­figs­ten miss­ver­stan­den, miss­brauch­ten und tri­via­li­sier­ten Wor­ten unse­rer Zeit. Jeder Mensch hat eine eige­ne Vor­stel­lung davon, wie wah­re Lie­be ist. Es gab frü­her mind. drei ver­schie­de­ne grie­chi­sche Wor­te, die im Deut­schen mit dem Begriff „Lie­be“ über­setzt wer­den: phi­lia, eros, agape.

Aber eine schnel­le Logos-Wort­stu­die zu dem Wort „Lie­be“ zeigt uns, dass Aga­pe mit Abstand am meis­ten ver­wen­det wur­de von den bibli­schen Autoren.

Logos Wortstudie Agape

Thisel­ton erklärt (basie­rend auf den For­schun­gen von Nygren und Moff­att), dass die meis­ten grie­chi­schen Wor­te für Lie­be oft mit vie­len heid­ni­schen Vor­stel­lun­gen, die in ers­ter Linie emo­tio­nal oder sexu­ell waren, asso­zi­iert wur­den. Des­halb wähl­te Pau­lus bewusst das Wort Aga­pe, wel­ches bis dahin eher sel­ten im gewöhn­li­chen Sprach­ge­brauch benutzt wur­de (2015:557–558). Dies gab Pau­lus die Chan­ce, das Wort „Aga­pe“ neu zu fül­len und somit das Wort von heid­ni­schen Ideen der Lie­be abzugrenzen.

Liebe ist kein Gefühl

Vie­le Men­schen heut­zu­ta­ge ver­ste­hen unter Lie­be pri­mär ein Gefühl. Aber Lie­be ist nicht in ers­ter Linie ein Gefühl, son­dern viel­mehr die Ent­schlos­sen­heit, das Gute, den Vor­teil, die Erbau­ung ande­rer zu suchen. Sie zeich­net sich durch Rück­sicht­nah­me auf ande­re aus. Lie­be ist das dyna­mi­sche, schöp­fe­ri­sche Bemü­hen, Wege zu fin­den, um das Wohl­erge­hen der ande­ren und nicht die eige­nen Inter­es­sen zu ver­fol­gen. Sie ist nicht selbst­be­zo­gen, son­dern auf ande­re aus­ge­rich­tet (Ciam­pa & Ros­ner 2010:646).

Aga­pe-Lie­be bezeich­net vor­ran­gig eine Hal­tung oder Ent­schei­dung, die prak­tisch wird, indem sie Ach­tung, Respekt und Sor­ge um das Wohl des ande­ren zeigt.

Übersetzungsschwierigkeiten

Bevor wir uns anschau­en, wie Pau­lus Aga­pe-Lie­be defi­niert, müs­sen wir zuerst eine Her­aus­for­de­rung bei der Über­set­zung von Tex­ten ver­ste­hen. Eine mei­ner Auf­ga­ben als Mis­sio­nar in Thai­land ist die Betreu­ung eines Bibel­über­set­zungs­pro­jekts. Immer wie­der tref­fen wir auf Wor­te, die beson­ders schwer in die thai­län­di­sche Spra­che zu über­set­zen sind, weil sie kein Äqui­va­lent in der Ziel­spra­che haben. Eines die­ser schwie­ri­gen Wor­te ist das Wort „Him­mel“.

In der bud­dhis­ti­schen Welt­an­schau­ung gibt es meh­re­re Ebe­nen von Him­meln und Höl­len. Sie alle sind Teil des Kreis­lau­fes des wie­der­ge­bo­ren wer­dens. Das Ziel ist es, die­sem Kreis­lauf zu ent­kom­men und Nir­va­na zu errei­chen. Die thai­län­di­sche Kir­che hat das Wort Sawan gewählt als Über­set­zung für Him­mel. Sawan ist eine der vie­len Him­mel-Ebe­nen. Das bedeu­tet, dass alle, die Sawan errei­chen, dort nicht ewig sind, son­dern nur für eine begrenz­te Zeit, näm­lich bis sie auf eine ande­re Ebe­ne wei­ter­zie­hen müs­sen. Das hat natür­lich nichts mit der bibli­schen Bedeu­tung des Him­mels zu tun.

Ande­re über­set­zen Him­mel mit Nir­va­na, weil Nir­va­na der Ort ohne Leid ist. Aber mit Nir­va­na wird oft die Aus­lö­schung der Exis­tenz asso­zi­iert und auch dies wol­len wir natür­lich nicht kom­mu­ni­zie­ren. Schluss­end­lich haben wir, ähn­lich wie Pau­lus es mit Aga­pe getan hat, eine Wort­neu­schöp­fung gewählt: Wir reden von dem end­lo­sen Sawan. Die­se Lösung ist nicht per­fekt, aber der bes­te Kom­pro­miss, den wir fin­den konnten.

Dies ist nur eines von unzäh­li­gen Bei­spie­len. Die Wahr­heit ist, dass es häu­fig unmög­lich ist, ein grie­chi­sches Wort per­fekt in eine ande­re Spra­che zu über­set­zen. Vie­le grie­chi­sche (und natür­lich auch hebräi­sche) Wor­te haben eine Viel­zahl an Asso­zia­tio­nen und ein brei­tes Bedeu­tungs­spek­trum, wel­ches bei der Über­set­zung lei­der oft ver­lo­ren geht oder stark ver­zerrt wird.

Des­halb sind Wör­ter­bü­cher und gute Bibel­kom­men­ta­re so wich­tig, weil sie hel­fen, den grie­chi­schen Text bes­ser zu ver­ste­hen und den Reich­tum der ursprüng­li­chen Wor­te neu hervorzubringen.

Wie definiert Paulus Agape-Liebe?

Wir müs­sen nicht raten, wie Pau­lus Aga­pe-Lie­be defi­niert. 1 Korin­ther 13,4–8 (Luther) ist uns allen vertraut:

Die Lie­be (grie­chisch: Aga­pe) ist lang­mü­tig und freund­lich, die Lie­be eifert nicht, die Lie­be treibt nicht Mut­wil­len, sie bläht sich nicht auf, sie ver­hält sich nicht unge­hö­rig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbit­tern, sie rech­net das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Unge­rech­tig­keit, sie freut sich aber an der Wahr­heit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie dul­det alles. Die Lie­be höret nim­mer auf.

Die­se Ver­se sind uns oft so ver­traut, dass wir die ein­zel­nen Wor­te gar nicht mehr wirk­lich wahr­neh­men. Pau­lus ver­wen­det 15 grie­chi­sche Ver­ben, um zu beschrei­ben, wie Aga­pe-Lie­be ist und wie sie nicht ist. Die meis­ten die­ser grie­chi­schen Ver­ben haben eine rei­che Fül­le an Bedeu­tun­gen, wel­che aber oft in der Über­set­zung ver­lo­ren gehen, weil es vie­le erklä­ren­de Wor­te bräuch­te, um die­se Bedeu­tun­gen her­vor­zu­brin­gen. Aber weil dies viel Platz benö­ti­gen wür­de, wird oft eine kom­pak­te Über­set­zung bevorzugt.

Agape-Liebe ist geduldig

Ein anschau­li­ches Bei­spiel hier­für ist das grie­chi­sche Wort μακροθυμέω (makrot­hu­meō), wel­ches gewöhn­lich mit „gedul­dig“ über­setzt wird. Ein kur­zer Blick in die Exege­ti­cal Sum­ma­ries gibt uns einen schnel­len Über­blick der Bedeu­tun­gen die­ses Wortes:

Liebe ist geduldig Logos

Makrot­hu­meō bezieht sich pri­mär auf Geduld mit Men­schen und nicht mit Umstän­den. Lie­be, die von makrot­hu­meō geprägt ist, zeigt Selbst­be­herr­schung im Umgang mit Ver­let­zun­gen, die von ande­ren zuge­fügt wer­den, ohne Ver­gel­tung zu üben. Makrot­hu­meō ist das Gegen­teil von Wut und nimmt Ver­let­zun­gen über einen lan­gen Zeit­raum hin, ohne sich zu beschweren.

Thisel­ton ergänzt, dass Makrot­hu­meō gedul­dig war­tet, nicht nur, weil es sich gedul­dig um den gelieb­ten Men­schen küm­mert, son­dern auch, weil es erkennt, dass das rich­ti­ge Timing eine ent­schei­den­de Rol­le spielt (2000:1047).

Bach­mann defi­niert Makrot­hu­meō als „die den Zorn hem­men­de und dadurch Frie­den bewah­ren­de Geduld“. Wer lang­mü­tig ist, wer „einen lan­gen Atem“ hat, der kann den ande­ren gedul­dig ertra­gen, wenn die­ser ihn gekränkt oder pro­vo­ziert hat, der gibt den ande­ren nicht auf, auch wenn die­ser die Bezie­hung durch schuld­haf­te Ver­feh­lun­gen ver­spielt hat (Schna­bel 2018:765–766).

Agape-Liebe vergeht niemals

Das grie­chi­sche Wort für „ver­geht“ ist οὐδέποτε (pip­tō). Ein Blick in das Bauer/​Aland Wör­ter­buch bie­tet einen schnel­len Über­blick über die Fül­le an Bedeu­tun­gen des Wor­tes. Unter ande­rem kann das Wort über­setzt wer­den mit:

  • hin­fal­len
  • zu Boden gestreckt werden
  • zusam­men­fal­len, ver­fal­len, einstürzen
  • einen ver­nich­ten­den Fall tun
  • zu Fall kommen
  • hin­fäl­lig wer­den, die Gel­tung ver­lie­ren, aufhören

Bauer-Aland Logos

Die­ser Schluss­satz von Pau­lus ist ein krö­nen­der Abschluss für sei­ne Defi­ni­ti­on der Aga­pe-Lie­be. Pau­lus schreibt der Lie­be Eigen­schaf­ten zu, die wir nor­ma­ler­wei­se nur Gott zuschrei­ben wür­den: Aga­pe-Lie­be wird nie­mals hin­fäl­lig wer­den und nie auf­hö­ren. Und genau des­halb wird sie nicht zu Fall kom­men, son­dern Aga­pe-Lie­be wird ulti­ma­tiv immer sieg­reich sein. Aga­pe-Lie­be ist unbe­sieg­bar. Die­ser Vers erin­nert an die Stel­le im Hohe­lied 8,7 (ELB):

Mäch­ti­ge Was­ser sind nicht in der Lage, die Lie­be aus­zu­lö­schen, und Strö­me schwem­men sie nicht fort. 

Eine frische Übersetzung von 1 Korinther 13,4–8

Wie ich bereits gezeigt habe, ist es schwer vie­le die­ser grie­chi­schen Wor­te zu über­set­zen, ohne dass die ursprüng­li­che Fül­le der grie­chi­schen Wor­te ver­lo­ren geht. Hier ist der Ver­such einer frei­en Über­tra­gung die­ser vier Ver­se, die ver­sucht ein paar der ursprüng­li­chen Nuan­cen neu hervorzubringen.

Aga­pe-Lie­be erträgt gedul­dig Ver­let­zun­gen, die von ande­ren ver­ur­sacht wur­den, ohne Ver­gel­tung zu suchen. 

Aga­pe-Lie­be behan­delt ande­re bewusst mit Respekt und Mitgefühl.

Aga­pe-Lie­be benei­det nicht den Sta­tus und den Erfolg ande­rer, son­dern freut sich für den anderen.

Aga­pe-Lie­be prahlt nicht mit Selbst­lob. Lie­be ist nicht arro­gant, son­dern lässt Raum für andere.

Aga­pe-Lie­be behan­delt ande­re nicht unanständig, son­dern rücksichtsvoll und erweist stets Ehre.

Aga­pe-Lie­be sucht nicht ihren eige­nen Vor­teil, son­dern das Wohl anderer.

Aga­pe-Lie­be besteht nicht auf ihre eige­nen Wege.

Aga­pe-Lie­be reagiert nicht mit belei­dig­ter Bit­ter­keit, aggres­si­ven Belei­di­gun­gen oder auf­brau­sen­dem Zorn auf pro­vo­zie­ren­des oder kränkendes Ver­hal­ten. Lie­be trägt das Böse nicht nach.

Aga­pe-Lie­be stimmt unge­rech­tem sündigem Ver­hal­ten nicht zu, weder bei ande­ren noch bei sich selbst, sie hält kei­ne Lob­re­den auf Unrecht oder auf Ver­hal­tens­wei­sen, die dem Wil­len Got­tes und dem Vor­bild Chris­ti widersprechen. 

Aber sie fei­ert die Wahr­heit, was sie ehr­lich und offen macht, weil sie nichts zu ver­ber­gen hat. 

Aga­pe-Lie­be erträgt die Feh­ler anderer.

Aga­pe-Lie­be hört nie auf zu glau­ben, dass Gott immer Gutes aus Bösem her­vor­brin­gen kann und will.

Aga­pe-Lie­be wei­gert sich, Ver­sa­gen als endgültig zu betrach­ten und ver­traut immer auf den endgültigen Erfolg von Got­tes Plan. 

Aga­pe-Lie­be erträgt alle Her­aus­for­de­run­gen und endet nie.

Aga­pe-Lie­be gibt nie auf. Aga­pe-Lie­be schei­tert nie.

(aus mei­nem Buch: Der gro­ße Sieg)

Bibliografie:

Ciam­pa, R. E., & Ros­ner, B. S. (2010). The First Let­ter to the Corin­thi­ans (S. 646). Grand Rapids, MI; Cam­bridge, U.K.: Wil­liam B. Eerd­mans Publi­shing Company.

Schna­bel, E. J. (2018). Der ers­te Brief des Pau­lus an die Korin­ther. (G. Mai­er, H.-W. Neu­dor­fer, R. Ries­ner, & E. J. Schna­bel, Eds.) (4. Auf­la­ge, S. 765–766). Wit­ten; Gies­sen: SCM R.Brockhaus; Brun­nen Verlag.

Thisel­ton, A. C. (2015). „Love“. The Thisel­ton Com­pa­n­ion to Chris­ti­an Theo­lo­gy, Wil­liam B. Eerd­mans Publi­shing Com­pa­ny, S. 557–58.

Thisel­ton, A. C. (2000). The First Epist­le to the Corin­thi­ans: a com­men­ta­ry on the Greek text (S. 1047). Grand Rapids, MI: W.B. Eerdmans.

Manuel Becker

Über den Autor

Manuel arbeitet als Gemeindegründer unter einer der 25 größten unerreichten Völkergruppen weltweit. Wenn seine 4 Kinder ihn nicht gerade auf Trab halten, dann liebt er es theologische Bücher in seiner freien Zeit zu lesen, zu fotografieren oder seine Logos-Bücherei zu erweitern. Aktuell studiert er nebenher an der Akademie für Weltmission in Korntal und hofft 2023 sein MA-Studium zu beenden. Er ist der Autor von dem beliebten Kinderbuch „Der große Sieg“.

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