99 Gründe für Logos 9 (Part 46–54) – Das Alte Testament erforschen

Von Simon Birr

Tipps

Das Alte Tes­ta­ment ist für das Ver­ständ­nis des Evan­ge­li­ums uner­setz­bar. So oder ähn­lich hört man immer wie­der. Tat­säch­lich gibt es kein neu­tes­ta­ment­li­ches Buch, in wel­chem nicht min­des­tens ein­mal auf das Alte Tes­ta­ment Bezug genom­men wird.

Logos Bibel App bie­tet exklu­si­ve Hil­fen, um sich im Alten Tes­ta­ment zurecht­zu­fin­den. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben wir bereits eine gan­ze Rei­he von Funk­tio­nen der Bibel­soft­ware ent­deckt. Nun wol­len wir uns neun Grün­de anse­hen, war­um Logos 9 eine tol­le Hil­fe in der Erfor­schung des Alten Tes­ta­ments ist.

46. Die 10 Gebote

Wenn Sie die Zehn Gebo­te in Exo­dus 20 schon ein­mal gründ­lich gele­sen haben, wer­den Sie auf ein uraltes Grund­pro­blem gesto­ßen sein: Die Gebo­te sind im Urtext nicht durch­num­me­riert. Auch wenn über die Gesamt­zahl der Gebo­te nie wesent­lich dis­ku­tiert wur­de, haben sich über die Jahr­tau­sen­de doch tat­säch­lich drei unter­schied­li­che Zähl­wei­sen aus­ge­prägt. Die inter­ak­ti­ve Res­sour­ce zu den Zehn Gebo­ten blen­det sehr schön die ein­zel­nen Ver­sio­nen – auch auf Hebrä­isch – ein. So kann man die Unter­schie­de auf einen Blick sehen.

47. Hebräische Bibeln

Eben­so wie grie­chi­sche Bibeln gibt es auch hebräi­sche Bibeln in Logos. Neben der klas­si­schen Biblia Hebrai­ca gibt es auch die haus­ei­ge­ne Lex­ham Hebrew Bible und diver­se ande­re Aus­ga­ben. Gera­de für hebräi­sche Text­aus­ga­ben ist eine digi­ta­le Ver­si­on hilf­reich. Der Umgang mit der Biblia Hebrai­ca in Buch­form erfor­dert nicht wenig Auf­merk­sam­keit. Eine sol­che wird von hin­ten nach vorn gele­sen. Der kri­ti­sche Appa­rat der BHS ist zudem latei­nisch gehal­ten. Ohne die Hil­fe von zwei offe­nen Wör­ter­bü­chern kommt man also nicht weit.
In Logos sind die hebräi­schen Voka­beln direkt mit pas­sen­den Wör­ter­bü­chern ver­knüpft. Eben­so wie im Neu­en Tes­ta­ment fin­den sich mor­pho­lo­gi­sche Ver­knüp­fun­gen. Auf einen Blick und mit einem Klick kommt man der Über­set­zung einer Voka­bel nahe.

48. Hebräische Wörterbücher

Als ergän­zen­des Kom­pakt­wör­ter­buch ent­hält die frisch erschie­ne­ne PONS Aus­ga­be rund 10.000 Stich­wör­ter und Wen­dun­gen zum kom­plet­ten hebräi­schen und ara­mäi­schen Wort­schatz der Bibel. Gera­de für schnel­les Nach­schla­gen eig­net sich ein Kom­pakt­wör­ter­buch mehr, als ein detail­lier­tes Wör­ter­buch zum Alten Tes­ta­ment. Hier wer­den kur­ze Über­set­zungs­mög­lich­kei­ten gebo­ten, ohne dass man sich durch sei­ten­lan­ge Arti­kel arbei­ten muss. Das Wör­ter­buch ist direkt im Funk­ti­ons­um­fang der Soft­ware inte­griert. Wird die­ses Werk prio­ri­siert, kann man im Kon­text­me­nü zu fast jedem hebräi­schen Begriff eine knap­pe deut­sche Über­set­zung sehen. So kann man sich schnell einen Über­blick ver­schaf­fen. Ein­fa­che Über­set­zungs­ar­bei­ten sind sogar mit den mobi­len Apps mög­lich. Wer inten­si­ver in die Bedeu­tung ein­zel­ner Voka­beln ein­stei­gen möch­te, wird mit dem Theo­lo­gi­schen Wör­ter­buch zum Alten Tes­ta­ment her­aus­ra­gend bedient. Die­ses schau­en wir uns in eini­gen Tagen genau­er an.

49. Israelitische Feste und Opfer: Opfer

Der Begriff Opfer ist im Chris­ten­tum wohl­be­kannt. „Auch Chris­tus hat uns sei­ne Lie­be erwie­sen und hat sein Leben für uns hin­ge­ge­ben wie eine Opfer­ga­be …“ (Aus Ephe­ser 5,2 – NGÜ).

Die­se Begriff­lich­keit geht auf eine umfas­sen­de Opfer­pra­xis im Juden­tum zurück. Sie wird in der Bibel oft und aus­führ­lich beschrie­ben – lässt sich in ihrer Kom­ple­xi­tät aber nur schwer erfas­sen. Um das jüdi­sche Opfer­de­n­ken erfor­schen zu kön­nen, bie­tet sich eine aus­führ­li­che Über­sicht an. In der inter­ak­ti­ven Logos Res­sour­ce wur­den 727 unter­schied­li­che Opfer­hand­lun­gen der Bibel zusam­men­ge­stellt. Man kann sie nach unter­schied­li­chen Gesichts­punk­ten fil­tern. Bei­spiels­wei­se las­sen sich alle Opfer­hand­lun­gen anzei­gen, bei denen es um Buße geht. So kann man einen guten Ein­druck der dama­li­gen Pra­xis bekommen.

50. Zeitleiste

Die Zeit­leis­te gibt einen sehr umfas­sen­den Über­blick zu ein­zel­nen Punk­ten der Geschich­te. Hin und wie­der ist es schon inter­es­sant, was wäh­rend den bibli­schen Ereig­nis­sen in der Umwelt geschah. Man kann die ver­füg­ba­ren Wer­ke der Biblio­thek ein­zeln anwäh­len. Ein­zel­ne Ereig­nis­se ver­wei­sen zu inter­es­san­ten Res­sour­cen in Logos. Man­che hat man auch mit einem Basis­pa­ket schon bekom­men. Für die Exege­se inter­es­sant sind unter ande­rem die Umstän­de zur Abfas­sung ein­zel­ner Schrif­ten. Die­se kann man mit der Zeit­leis­te beson­ders gut wahrnehmen.

51. Textumwandler

Manch­mal nut­ze ich grie­chi­schen Text für Handouts oder Prä­sen­ta­tio­nen. Hin und wie­der auch in Auf­sät­zen oder Ver­öf­fent­li­chun­gen von Büchern. In der Regel arbei­te ich dann mit exter­nen Pro­gram­men, nicht nur dem Pre­dig­tedi­tor in Logos. Das Rich­ti­ge zu kopie­ren ist manch­mal aber gar nicht so leicht …

Natür­lich funk­tio­niert „Copy and Pas­te“ so, wie gewohnt. Das ist nicht das Pro­blem. Wenn ich aber etwas aus dem Nest­le-Aland kopie­re, dann kopie­re ich alles. Wirk­lich alles. Also auch die Text­zei­chen, die exege­tisch sehr wich­tig, für mei­ne Handouts aber unin­ter­es­sant sind. Also wird es knif­fe­lig. Man könn­te nun die uner­wünsch­ten Zei­chen ein­fach hän­disch ent­fer­nen. Die­se Arbeit kann Logos aber auch direkt über­neh­men. Mit dem Text­um­wand­ler wer­den diver­se unter­schied­li­che Vari­an­ten ange­bo­ten, auch eine ohne Apparatusmarkierungen.

52. Harmonie von Samuel, Könige und Chroniken

Wer die Bücher Samu­el, Köni­ge und Chro­nik gele­sen hat, kennt die ver­schie­de­nen Ver­wei­se auf ande­re Quel­len. (z. B. ver­weist 2. Köni­ge 8,23 auf 2. Chro­nik 21,19) Man­che die­ser Ver­wei­se füh­ren aber lei­der ins Lee­re (z. B. 2. Köni­ge 15,21). Dort wer­den Schrif­ten erwähnt, die heu­te nicht mehr ver­füg­bar sind.

Wil­liam Day Cro­ckett hat sich schon im 19. Jahr­hun­dert die Mühe gemacht, die ein­zel­nen Geschich­ten zusam­men­zu­füh­ren. In Logos bie­tet die­ses auf­ge­ar­bei­te­te Werk nun einen wesent­li­chen Vor­teil: So wie in ande­ren Syn­op­sen wur­de nicht nur der Text über­nom­men, son­dern ein Daten­satz erstellt. Man kann sich den Bibel­text sowohl in einer aktu­el­len Bibel­über­set­zung aus der eige­nen Biblio­thek, als auch im hebräi­schen Ori­gi­nal anzei­gen lassen.

53. Israelitische Feste und Opfer: Feste

Wer in unse­rer abend­län­di­schen Kul­tur auf­ge­wach­sen ist, wird kaum einen Bezug zu den Fes­ten des Juden­tums haben. Für die Autoren der Bibel waren die­se Fes­te aber maß­geb­lich und all­seits bekannt. Die heu­ti­gen christ­li­chen Fes­te kann­ten sie noch nicht. Für einen ers­ten Über­blick eig­net sich die inter­ak­ti­ve Res­sour­ce zu israe­li­ti­schen Fes­ten. Ange­legt an den moder­nen Kalen­der wer­den der israe­li­sche Kalen­der und die jewei­li­gen Fes­te nach Datum ange­zeigt. Auch wenn es sich zunächst um eine Neben­säch­lich­keit zu han­deln scheint, zeigt sich beim zwei­ten Hin­se­hen eine inter­es­san­te Verstehenshilfe.

Ein Bei­spiel: In Johan­nes 6,4 wird deut­lich, dass das beschrie­be­ne Gesche­hen kurz vor dem Pas­sah­fest statt­fin­det. In Johan­nes 7,2 ist plötz­lich die Rede vom Laub­hüt­ten­fest (Suk­kot). Ein kur­zer Blick in die inter­ak­ti­ve Res­sour­ce zeigt: Hier ist nicht nur die Rede von zwei Fes­ten. Es wird eine kla­re zeit­li­che Tren­nung der Ereig­nis­se umschrie­ben, Pas­sah und Suk­kot lie­gen näm­lich ein hal­bes Jahr auseinander.

54. Wilhelm Gesenius’ Hebräische Grammatik

Über 200 Jah­re alt – und doch nach wie vor eines der wich­tigs­ten Wer­ke für die alt­tes­ta­ment­li­che Exege­se. Die hebräi­sche Gram­ma­tik von Wil­helm Gese­ni­us ist welt­weit ein Stan­dard­werk für die Über­set­zung des Alten Tes­ta­men­tes. Gese­ni­us war einer der ers­ten, die das Stu­di­um der hebräi­schen Spra­che mit wis­sen­schaft­lich-genau­em Anspruch betrieb. Dies zeigt sich unter ande­rem auch dar­in, dass ich mein Hebrai­cum noch mit sei­nem umfas­sen­den Wör­ter­buch absol­viert habe.

Wenn ich ehr­lich bin, steht die Gram­ma­tik in Buch­form seit dem Stu­di­um nur noch im Regal. Es ist müh­sam, die genau­en Sei­ten zu fin­den, die man für eine Text­stel­le aktu­ell braucht. An die­ser Stel­le kommt die Logos-Ver­si­on ins Spiel. Sie ist nicht nur ein E‑Book, sie bie­tet eine Ver­net­zung bis auf Satz­ebe­ne. Der Rei­ter „Gram­ma­ti­ken“ in den Assis­ten­ten zeigt jede ein­zel­ne Erwäh­nung einer Bibel­stel­le in Gese­ni­us‘ Werk auf. Man weiß sofort, wo man das Stu­di­um wei­ter­füh­ren kann.

Logos revolutioniert die Forschung am Alten Testament.

Hebrä­isch ler­nen ist nicht schwer. Mit etwas Zeit und Fleiß kommt man in die­ser Spra­che sehr weit. Voka­beln und Gram­ma­tik allei­ne hel­fen aber noch nicht viel wei­ter, um das Alte Tes­ta­ment zu ver­ste­hen. Kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de und unzäh­li­ge Ver­knüp­fun­gen sind es, die das Ver­ste­hen begüns­ti­gen. Genau hier lohnt sich der Ein­satz einer Bibelsoftware.

Mit Logos las­sen sich Struk­tu­ren und Ver­bin­dun­gen im Text auf­de­cken, für die frü­he­re Theo­lo­gen Jahr­zehn­te lang stu­diert und geforscht haben. Es lohnt sich, eines der frisch erschie­ne­nen Logos 9 Basis­pa­ke­te zu erwer­ben. Mit Logos 9 Gold sind umfang­rei­che Res­sour­cen für die For­schung am Alten Tes­ta­ment zu bekommen.

Simon Birr

Über den Autor

Simon Birr nutzt Logos Bibelsoftware seit 14 Jahren. Er ist Online-Pastor, Teil der betaKirche (www.betakirche.de), Blogger (www.sbirr.de) und christlicher YouTuber (https://youtu.be/67i7XMcLBQY).

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